(Schenefeld) – Am Montag, den 16. September 2019 rettete ein Tierarzt einen Jagdhund nach dem Verzehr eines mutmaßlich vergifteten Fleischstückes.

Der 55-jährige Hundehalter aus Schenefeld war mit seinem Münsterländer Rüden morgens zwischen 6:45 Uhr und 7:15 Uhr im Bereich des Meisenweges und des Sandstückenweges spazieren.

Unmittelbar nach dem Spaziergang zeigte der Hund erste Vergiftungssymptome. Der Hundehalter fuhr sofort zu einem Tierarzt. Nachdem dieser ein Brechmittel verabreichte, erbrach der Hund ein unverdautes, sauber geschnittenes Stück Fleisch.

Die Ermittler der Polizei Schenefeld gehen nach derzeitigem Stand davon aus, dass das Stück Fleisch vergiftet und möglicherweise gezielt als Köder ausgelegt wurde. Die Polizei appelliert an alle Hundehalter, ihre Tiere angeleint zu führen und darauf zu achten, dass die Tiere am Wegesrand nichts Unbekanntes fressen.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder potentielle weitere Giftköder entdeckt, wird gebeten, dies der Polizei in Schenefeld unter der Rufnummer 040/8300053-0 mitzuteilen.

Quelle: Pressemitteilung der Bad Segeberg vom 18.09.2019 um 13:17 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 18.09.2019