(Schleswig) – Bei der Stichwahl zum Bürgermeister in Schleswig treten heute der langjährige SPD-Kommunalpolitiker Stephan Dose und die parteilose Wiebke Hansen, die von den Grünen unterstützt wird, gegeneinander an. Hansen bringt Erfahrungen aus dem Personalmanagement in der freien Wirtschaft mit, während der derzeit noch stellvertretende Bürgermeister Dose langjährige Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung und in der freien Wirtschaft zu dem Amt befähigen.

Bei der ersten Wahl am 1. September hatten die beiden Stichwahlkandidaten die meisten Stimmen bekommen: Dose erhielt 36,7 Prozent, Hansen 27,7 Prozent. Der bisherige Bürgermeister, Arthur Christiansen (parteilos), war bei der Wahl überraschend abgewählt worden. Der Amtsinhaber, seit 2014 Verwaltungschef, war gegen insgesamt vier Herausforderer angetreten – und schaffte es nicht in die Stichwahl.

Die großen sie Schleswiger Bürger interessierenden Themen und um die sich der Wahlkampf drehte sind zweifelos die Sanierung der Innenstadt, der Bau des neuen Stadttheaters für zwölf Millionen Euro und eine Lösung für den denkmalgeschützten Bahnhof.

Es ist nur zu hoffen, dass viele Schleswiger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, so dass der neue Bürgermeister bzw. die neue Bürgermeisterin auf eine breite Basis von Seiten der Bürger zählen kann. Dieses sicherlich nicht leichte Amt verdient die Unterstützung seiner Bürger! Ein/e Bürgermeister/in obliegt die schwierige Aufgabe, parteiübergreifend und bürgernah zu arbeiten und stets um einen fairen, transparenten Ausgleich zwischen unterschiedlichen Interessen bemüht zu sein.

von

Günter Schwarz – 22.09.2019