(Røsnæs) – Die Untersuchung einer potenziellen Kattegat-Verbindung ist gerade in auf der schmalen Halbinsel Røsnæs im Nordwesten von Sjælland (Seeland) im Gange, „Aber eine Autobahn über den schmalen Landstreifen wird das Gebiet in Stücke reißen“, sagen Gegner des Projekts.

Die Pläne für eine neue Autobahn über Røsnæs können Wirklichkeit werden. In jedem Fall läuft momentan der erste Teil der Voruntersuchung zur Kattegat Autobahn.

Doch Røsnæs ist ein unersetzliches Naturjuwel und kein Zugang zu einer Autobahnbrücke, glaubt die Initiative „Nej“ (Nein). Deshalb gingen sie gestern nach Absprache mit dem Verkehrsministerium nach Christiansborg mit der Mission, herauszufinden, ob es im Folketing eine Mehrheit gibt, die sich für die sogenannten „Naturkanone“ auspricht.

„Wir sind sehr daran interessiert zu wissen, ob die neue aoziale grüne Mehrheit im Folketing die dänische ,Naturkanone‘ respektiert. Dies war das Hauptprojekt, bei dem der ehemalige Umweltminister Jakob-Ellemann Jensen (Venstre / Rechtsliberale Partei) 15 einzigartige Naturgebiete in Dänemark identifizierte. Dann wollen wir wissen, ob es im Folketing noch eine Mehrheit gibt, die es respektiert, denn wenn sie meinen, dass es nicht damit vereinbar ist, können sie sich nicht zum Bau einer Autobahn über das schöne Røsnæs aussprechen“, sagt Anders Jørn Jensen, Vorsitzender von „Nej“.

Allen Mitgliedern der Initiative „Nej“ zu der Autobahn auf Røsnæs ist gemeinsam, dass sie sich um Lärm, Umweltverschmutzung und nicht zuletzt um die Natur und den Naturschutz in der Region sorgen.

„Røsnæs ist nur zwei Kilometer breit. Wenn es also von einer Autobahn durchquert wird, wird diese Røsnæs zerreißen“, sagt der Vorsitzende.

Am Dienstag war die Initiative „Nej“ zur Autobahn auf Røsnæs nach Absprache mit dem Verkehrsministerium in Christiansborg.

Es handelt sich um eine Projektgruppe, die sich aus Vertretern der Straßenverkehrsverwaltung, des Gesundheitsministeriums und der dänischen Agentur für Verkehr, Wohnungswesen und Wohnungswesen zusammensetzt und die vorläufige Untersuchung einer festen Autobahnverbindung über das Kattegat durchführt. .

„Wir prüfen sowohl eine saubere Straßenverbindung als auch eine kombinierte Verbindung mit der Möglichkeit einer Schienen- und einer Straßenverbindung. Das sind also zwei Lösungen, um die es geht“, sagt Ulrik Larsen, Projektmanager bei der Straßenverwaltung.

Die Voruntersuchung einer Autobahn über Kattegat ist noch nicht abgeschlossen.

In der Vorstudie werden unter anderem verschiedene Trassenkorridore, technische Lösungen sowie Natur- und Umweltfolgen aufgezeigt. Die Projektgruppe ist heute in der Kommune Kalundborg im Einsatz, und am Montag war die Gruppe auf Samsø.

„Jetzt schauen wir uns um und schauen uns die Landschaft, die Natur und die Umwelt sowie die Herausforderungen an, die ein so großes Projekt mit sich bringen kann“, sagt Ulrik Larsen.

Nach dem Finanzgesetz haben die frühere konservative Regierung und die Dansk Folkeparti (Dänische Volkspartei) vereinbart, 60 Mio. Kronen (8 Mio. Euro) für eine Durchführbarkeitsstudie über eine mögliche Kattegat-Verbindung vorzusehen. Davon sind 15 Mio. Kronen (2 Mio. Euro) im Jahr 2019, 25 Mio. Kronen (3,35 Mio. Euro) im Jahr 2020 und 20 Mio. Kronen (2,7 Mio. Euro) für die vorläufige Prüfung im Jahr 2021 vorgesehen.

Die Machbarkeitsstudie ist die erste konkrete Planungsstudie für eine Kattegat-Verbindung und soll ein Bild davon geben, wie eine zukünftige Verbindung aussehen könnte.

von

Günter Schwarz – 25.09.2019