Die Zuckerrübenkampagne hat begonnen, und diese Tage überschwemmen die Rüben buchstäblich in die Zuckerfabriken. Laut Nordic Sugar hat die Nachfrage nach Bio-Zucker aus lokal angebauten Zuckerrüben in den letzten Jahren erheblich zugenommen.

„Während der 100 Kampagnentage werden täglich 1000 LKW-Ladungen Zuckerrüben zu den beiden Zuckerfabriken in Lolland und Falster gefahren. In diesem Jahr gibt es eine ganz besondere Sache, die gefragt sind. Und das sind die Bio-Rüben“, sagt Nordic Sugar.

„Im Moment sind wir begrenzt durch die Anzahl der Rüben, die wir bekommen können. Aber wir könnten viel mehr Bio-Zucker verkaufen, wenn wir wollten“, sagt Bo J.M. Secher, Chefberater bei Nordic Sugar.

Wer sich den Verbrauchertrend genauer ansieht, so sind Bio-Rüben die Zukunft möglicherweise Mangelware. Laut Nordic Sugar bewegt sich der Zuckermarkt in Richtung lokaler und vorzugsweise biologischer Produkte.

„Es gibt eine Nische, und wir wollen diese Nische füllen. Es gibt eine Nische für lokal produzierten Bio-Zucker“, sagt Bo J.M. Secher.

„Es gibt eine Nische für lokal produzierten Bio-Zucker“, sagt Bo JM. Secher, Chefberater bei Nordic Sugar.

Nordic Sugar hatte im Jahr 2017 beschlossen, eine neue Produktionslinie für Bio-Zuckerrüben zu schaffen, und gleichzeitig ein Entwicklungsprojekt mit dem Ziel gestartet, die Bio-Zuckerproduktion in Dänemark zu fördern, damit die Dänen künftig dänischen Bio-Zucker kaufen können.

Der Bauer Søren Phil aus Idestrup bei Nykøbing auf Falster ist einer der Rübenanbauer, die den ökologischen Trend vorangetrieben haben. „Ich konnte sehen, dass es bei Bio-Rüben vielleicht einen finanziellen Gewinn gab, denn in den letzten Jahren sei das Einkommen aus konventionellen Rüben gesunken“,sagt er.

BILD: Zuckerrueben-c – Søren Phil aus Idestrup bei Nykøbing auf Falster hat auf Bio-Rüben umgestellt.

Die an Nordic Sugar gelieferte Bio-Rübenfläche ist seit dem vergangenen Jahr um 50 Prozent gestiegen. Jetzt werden insgesamt 450 Hektar Felder mit Bio-Rüben bewirtschaftet.

„Ich könnte die Biorübe als eine Möhre ansehen, um loszulegen“, sagt Søren Phil. Sie erfordert jedoch mehr Arbeit durch manuelle Unkrautbekämpfung Dennoch lohnt es sich, da Nordic Sugar dreimal so viel für Bio-Zuckerrüben wie für konventionelle Rüben zahlt.

BIO-ZUCKER

  • In Bezug auf die Ernährung gibt es keinen Unterschied zwischen konventionellem und biologischem Rohrzucker.
  • Zucker ist ein so raffiniertes Produkt, dass es niemals Sprührückstände enthält.
  • In Bezug auf die Umwelt gibt es jedoch einen Unterschied zwischen den beiden Produkten. Während des Anbaus konventioneller Rüben können Kunstdünger und Pestizide eingesetzt werden. Keine dieser Beihilfen ist für organisch angebaute Zuckerrüben zulässig.

Quelle: Aktive forbrugere (Aktive Verbraucher)

„Das heißt, es besteht ein Risiko und es ist viel Arbeit mit der Bekämpfung von Unkräutern in Bezug auf Zuckerrüben verbunden. Deshalb geben wir einen guten Preis für unsere Bio-Rüben“, sagt Chefberater Bo J.M. Secher.

Der Preis hängt jedoch auch mit den zusätzlichen Kosten zusammen, die mit dem Anbau von Bio-Rüben verbunden sind. Wenn Sie nicht gegen Unkraut und Schädlinge sprühen können, kostet es zusätzliche Arbeit.

Die Unkrautbekämpfung auf den Bio-Rübenfeldern erfolgt, indem die Mitarbeiter auf einem Unkrautwagen liegen, die das Unkraut manuell mit den bloßen Händen ausreißen können.

Oft muss die Unkrautbekämpfung durchgeführt werden, indem die Mitarbeiter auf einem Unkrautwagen liegen, die das Unkraut manuell mit den bloßen Händen ausreißen. „Es ist teuer, weil es viele Arbeitsstunden erfordert. Vor allem, weil es so viele Menschen auf einmal benötigt werden“, sagt Bauer Søren Phil.

Trotzdem erwartet Søren Phil, dass er mit der neuen Bio-Ernte ein besseres finanzielles Ergebnis erzielen wird als mit der bisherigen konventionellen Ernte, „Es ist das erste Mal, dass ich Bio-Rüben habe und ich bin sehr gespannt auf den Ertrag“, sagt er.

In wirtschaftlicher Hinsicht kann die ökologische Rübenproduktion von Søren Phil ein gutes Geschäft werden, da der Abrechnungspreis mehr als dreimal so hoch ist wie bei konventionellen Erzeugern.

von

Günter Schwarz – 16.10.2019