(Frøslev) – Sechs kilo Ecstasy, 31,5 kilo Amphetamin og 39,5 liter Methadon wurden an der deutsch-dänischen Grenze innerhalb einer Woche bei nach Dänemark Einreisenden beschlagnahmt.

In der vergangenen Woche wurden vier ausländische Männer im Alter von 19 bis 30 Jahren mit großen Mengen Drogen an der Grenze zu Frøslev festgenommen, nachdem die Mitarbeiter der Sonderpolizei- und des Zolls der Udlængekontrolafdeling Vest (UKA Vest / Sonderkontrollabteilung West) drei Autos durchsucht hatten.

Der erste Fund wurde am Dienstag vergangener Woche von der UKA Vest und der dänischen Zollbehörde gemacht. Zwei 19-jährige Männer wurden bei der Einreise angehalten. Der eine junge Mann aus dem Kongo, der in den Niederlanden lebt, fuhr einen Range Rover, in dem sich drei Kilo Ecstasy und eineinhalb Kilo Amphetamin befanden.

Ebenfalls am Dienstag beschlagnahmten die Mitarbeiter von UKA Vest mehrere große Mengen an Drogen. Ein 21-jähriger Holländer wurde zur Kontrolle gebeten, bei dem bei der Überprüfung seines Autos 30 Kilo Amphetamin und drei Kilo Ecstasy zum Vorschein kam.

Am Donnerstag wurde ein 30-jähriger Schwede in einem BMW zur Überprüfung herausgewunken. Im Auto befanden sich große Flaschen Soda, die geöffnet worden waren, aber mit neuem Inhalt gefüllt worden waren, der deshalb getestet wurde. Es stellte sich heraus, dass der Inhalt Methadon war, das die UKA Vest und die dänische Zollbehörde. Die Menge dieses Methadon betrug insgesamt 39,5 Liter.

„Wir sind sehr zufrieden mit den Drogenbeschlagnahmungen der letzten Woche an der Grenze. Es ist sehr erfreulich, dass sowohl unsere enge Zusammenarbeit mit der Zollbehörde Früchte trägt, als auch dass sich unsere Polizei sowohl auf die Einreise als auch auf die Kriminalität konzentriert“, heißt es in einer Pressemitteilung von Polizeiinspektor Brian Fussing von der UKA Vest.

Die vier Männer sind alle dem Gericht in Sønderborg zugeführt worden, das für diese jeweils vier Wochen Haft verhängte. Der 30-jährige Schwede und der 21-jährige Holländer bekannten sich schuldig.

von

Günter Schwarz – 23.10.2019