(Varde) – Eine Friedhofseinfriedigung rund um die Faaborg-Kirke bei Varde wurde am Silvesterabend schwer beschädigt. Auf einer Länge von etwa 30 Metern wurden große Felsbrocken herausgerissen.

An der Faaborg-Kirke in der Nähe von Varde wurde auf dem denkmalgeschützten Friedhofsbereich von einem schweren Vandalismus heimgesucht, indem auf einer Länge von etwa 30 Metern große Felsbrocken aus der den Friehof umgebenden Friedhofsmauer herausgerissen wurden.

„Es ist unglaublich gewalttätig und ich finde es so grotesk“, sagt Kirstine Andersen, Vorsitzende des Pfarrrats der Faaborg-Kirke. Kirsten Andersen ist sich ziemlich sicher, dass der Vandalismus trotz der schweren Felsbrocken von Hand begangen wurde und dass die Vandalierer den Friedhof schon lange ausgekundschafet haben.

„Es scheint nicht, dass sie Maschinen verwendet haben, und sie haben sich Mühe gegeben und waren sehr hartnäckig, weil es sehr große Steine sind, die fest fixiert sind. Es kann nicht nur fünf Minuten gedauert haben“, sagt Kirsten Andersen.

Auch bei dem Vizevorsitzenden und Küster Villy Pilgaard Andersen ist die Verwunderung über den Vandalismus groß. „Ich finde es sehr traurig. Es ist alles zerstört alles, was unsere Ahnen mühsam aufgebaut haben“, sagt er.

Vandalismus gegen Friedhofsgedichte in der Faaborgkirche bei Varde. Der Vandalismus ist wahrscheinlich am Silvester begangen worden.

Der Vandalismus wurde höchstwahrscheinlich am Silvester begangen. „Wir waren noch am 31. auf dem Friedhof, also ist es wahrscheinlich in der Silvesternacht passiert. Ich glaube nicht, dass Sie so etwas bei Tageslicht gemacht haben“, sagt Kirsten Andersen.

Das Nationalmuseum wird nun den Schaden untersuchen, denn die Einfriedigung rund um den Friedhof ist etwa 100 Jahre alt und als Denkmal geschützt. Daher kann sie nicht so einfach repariert werden. „Leute vom Nationalmuseum müssen sich das ansehen, bevor etwas getan werden kann“, heißt es von Pfarrrat.

Wann die Reparaturen beginnen können, ist noch nicht bekannt. Der Vandalismus wurde auch der Polizei und dem Ribe Stift gemeldet.

von

Günter Schwarz – 03.01.2020