(Hjørring) – Eine Ausstellung mit dem Titel „Theater des Todes“ im Historischen Museum Vendsyssel in Hjørring erhielt 175.000 Kronen (23.400 Euro) von Stiftungen für die Ausstellung. Menschenopfer, Moose und Schädel sind einige der Dinge, die man zu sehen bekommt, wenn das Historische Museum von Vendsyssel seine Ausstellung im Herbst eröffnet.

Die Ausstellung mit Knochen von 60 Opfern ist eine kostspielige Angelegenheit. Es ist daher erfreulich, dass die Ausstellung mit 100.000 bzw. 75.000 Kronen von der Augustinus-Stiftung und dem Fonds von Aage und Johanne Louis-Hansen ausgezeichnet wurde.

„Die dramatische Szenografie der Ausstellung ist aufwändig zu etablieren und erfordert ein hohes Maß an Sicherheit, was teuer ist. Für die Realisierung der Ausstellung ist es daher sehr wichtig, dass zwei der großen Fonds des Landes bisher Mittel für die Ausstellung bereitgestellt haben. Zusammen mit einem früheren Stipendium der Stiftung Spar Nord können wir nun wirklich mit der Ausstellungsplanung beginnen, heißt es in einer Pressemitteilung von Museumsdirektorin Anne Dorthe Holm.

Die Ausstellung zeigt die Menschenopfer, den Schädelkult und die Rituale, mit denen sie in die Gesellschaft der Eisenzeit eingetreten sind.

2019 erhielt das Historische Museum Vendsyssel vom Forschungsausschuss des Kulturministeriums Forschungsgelder in Höhe von 576.000 Kronen (77 Tsd. Euro) für das der Ausstellung vorausgegangene Forschungsprojekt.

von

Günter Schwarz – 10.01.2020