(Kiel) – Ein 56-Jähriger sollte nach aggressiven Verhalten gegen den Triebwagenführer von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden, Bundespolizei musste mit 2 Streifen anrücken.

Gestern Abend im Kieler Bahnhof wurde eine Streife der Bundespolizei alarmiert, um ein Beförderungsausschluss durchzusetzen. Ein 56-jähriger Deutscher hatte mehrfach den Triebfahrzeugführer des RE 21222 beleidigt und bepöbelt. Der Triebfahrzeugführer hatte den Mann von der Fahrt ausgeschlossen und ihm das auch mitgeteilt. Aber den Zug verlassen wollte dieser trotzdem nicht, also rief er eine Streife der Bundespolizei.

Der Mann war höchst aggressiv und drohte der Streife mit Schlägen durch seine Gehhilfe. Als das aber nicht fruchtete, drohte er damit die Beamten durch Messerstiche zu verletzen und zu guter letzt, wollte er die Beamten beißen und mit Hepatitis infizieren. Nun hatte die Streife die Nase voll von seinen wüsten Drohungen und orderte eine 2 Streife hinzu. Gemeinsam mit dieser wurde er kurzerhand aus dem Zug entfernt und mit zur Wache genommen.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Wüterich, wurden 1 Einhandmesser, 4 Taschenmesser und eine Bastelschere gefunden. Bei der anschließenden Überprüfung seiner Personalien kam zusätzlich noch eine Aufenthaltsermittlung zu Tage. Der Mann muss sich nun wegen Beleidigung, Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten.

Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Kiel vom 21.01.2020 um 15:00 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 21.01.2020