(Itzehoe) – Über eine Internetplattform hat eine angebliche US-Soldatin Kontakt zu einem Mann aufgenommen und von ihm 100 Euro in Form von Gutscheinen ergaunert. Weitere fragwürdige Geschäfte lehnte der Betrogene glücklicherweise ab.

Mitte Januar 2020 nahm eine unbekannte Person über eine Internetplattform Kontakt zu einem 53-Jährigen auf. Die angebliche Dame gab vor, eine in Syrien stationierte Soldatin zu sein. Ihr gelang es, dem Geschädigten zwei Amazon-Gutscheine im Wert von je 50 Euro zu entlocken. Auf eine weitere Aktion, bei der der Anzeigende Gutscheine im Wert von mehreren tausend Euro übersenden und im Gegenzug Bares erhalten sollte, ging der Itzehoer nicht ein. Zudem lehnte er die Annahme eines Paketes, welches er von der Dame erhalten sollte, ab, da er mittlerweile Zweifel an der Identität der Frau hatte. Vielmehr suchte der Geschädigte die Polizei auf, erstattete Anzeige wegen des Betruges und schützte sich selbst damit vor weiterem Schaden.

Was genau das angebliche Paket enthalten sollte, ist unklar. Allerdings dürfte auch der angekündigte Versand dazu gedient haben, den Internet-User zu schädigen. Aus diesem Grunde warnt die Polizei dringend davor, über die sozialen Netzwerke Kontakte zu pflegen, bei denen es um Übersendung von Geldern, Gutscheinen oder sonstigen Werten an fiktive Personen geht. Die Täter nutzen in diesen Fällen vielfach die Gutgläubigkeit ihrer Opfer aus, indem sie eigene Nöte vortäuschen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Ratzeburg vom 31.01.2020 um 13:07 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 31.01.2020