(Hemmingstedt) – Am Samstagmorgen ist es in Hemmingstedt zu einem Feuer in einem kombinierten Wohn- und Geschäftsgebäude gekommen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Ermittlungen der Heider Kripo laufen.

Der Gebäudekomplex war der Feuerwehr Hemmingstedt-Lieth bereits aus der Sivesternacht bekannt. Es brannten Einrichtungsgegenstände in einem Zimmer.

Um 08:45 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr in die Meldorfer Straße aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine deutliche Rauchentwicklung festzustellen. Auf der Gebäuderückseite waren durch die Hitze bereits Fenster gesprungen. Umgehend wurde die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr unter Atemschutz durch ein Fenster vorgenommen, um eine Brandausbreitung in dem Objekt zu verhindern.

Während der Brandbekämpfung erhöhte sich die Rauchentwicklung und der Einsatzleiter veranlasste eine Stichworterhöhung. Die Freiwillige Feuerwehr Lohe-Rickelshof rückte deshalb zur Unterstützung an. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz unterstützte die Löscharbeiten, welche dann schnell zum Erfolg führten!

Das Feuer konnte auf das Zimmer begrenzt werden. Jedoch hat der Rauch auch die anderen Räume stark in Mitleidenschaft gegezogen. Parallel wurden die benachbarten Lager- und Geschäftsräume kontrolliert und belüftet.

Laut ersten Schätzungen dürfte der reine Brandschaden bei etwa 6.000 Euro liegen, der durch Ruß verursachte Schaden beläuft sich vermutlich auf etwa das Zehnfache.

Die Heider Kripo hat die Ermittlungen in dieser Sache aufgenommen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe / Freiwillige Feuerwehr Hemmingstedt-Lieth vom 03.02.2020 um 11:55 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 03.02.2020

Foto: Freiwillige Feuerwehr Hemmingstedt-Lieth