Null-Toleranz-Strategie der Polizeiinspektion Anklam zu rechtsextremen Strukturen im Großraum Löcknitz
(Löcknitz) – In Löcknitz ist es am Wochenende zu einem massiven tätlichen und verbalen Angriff auf Polizeibeamte durch Personen aus der rechten Szene gekommen. Drei Beamte wurden bei dem Einsatz verletzt.
Hintergrund der erhöhten Polizeipräsenz im Großraum Löcknitz sind Erkenntnisse darüber, dass sich dort in der Vergangenheit rechtsextreme Strukturen entwickelt und mehr und mehr verfestigt haben. Das haben nicht nur die Ereignisse vom letzten Wochenende gezeigt. Auch das Auftreten beim Volkstrauertag oder bei verschiedenen Veranstaltungen im Garagenkomplex Löcknitz hat das deutlich unter Beweis gestellt. Durch polizeiliche Maßnahmen sind mittlerweile Treffpunkte und handelnde Personen bekannt.
Die Polizeiinspektion Anklam wird mit vereinten Kräften spürbar dagegen steuern. Sie wird mit einer „Null-Toleranz-Strategie“ dem Treiben entgegentreten. Hierbei wird die Polizei mit den jeweils zuständigen Sicherheitsbehörden des Landkreises, des Landes und des Bundes sowie der Justiz eng zusammenarbeiten. Die Sicherheitsbehörden werden dafür Sorge tragen, dass sich die Bevölkerung in und um Löcknitz sicher fühlen kann.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeiinspektion Anklam vom 19.02.2020 um 08:50 Uhr
überarbeitet und veröffentlicht von
Günter Schwarz – 19.02.2020