(Billund) – Im Legoland in Billund haben sie einen kleinen neuen Bewohner, und es ist ziemlich selten. Zum zweiten Mal wurde in Dänemark ein kleiner Zebrahai geschlüpft. Der kleine neue Hai ist ein Mädchen, das jetzt ungefähr 27 Zentimeter groß ist und 85 Gramm wiegt.

Es geschah am 16. Februar, als die Tierpfleger des Parks sich das Ei vorsichtig öffnen sahen und ein kleiner Zebrahai ins Becken schwamm.

„Wir sind sehr, sehr glücklich. Daran arbeiten wir seit vielen Jahren, denn obwohl der Zebrahai viele Eier legt, sind sie sehr empfindlich. Deshalb haben wir viele Dinge versucht, damit es erfolgreich wird. Ich wage zu sagen, dass dieses das größte Ereignis ist, das uns seit der Eröffnung von ,Atlantis‘ passiert ist“, sagt Mette Louise Munkholm Nielsen, eine Tierpflegerin im Legoland.

Der junge Hai wurde von den Tierpflegern seit dem Schlüpfen des Eies gut gepflegt, und je nach seinem Appetit frisst er gut und wird größer. Der Hai kann jedoch nicht im Legoland bleiben, wenn er groß wird. Stattdessen sollte er an einen anderen Ort weitergegeben werden, an dem er sich mit einem männlichen Hai paaren kann. Bis dahin hofft Legoland, dass er den Gästen des Freizeitparks gezeigt werden kann.

Der Zebrahai kam am 16. Februar 2020 im Legoland auf die Welt. Foto: LEGOLAND


„Der Hai kann bis zu 2,5 Meter lang werden und wird hier bleiben, bis er zu groß wird. Langfristig hoffen wir, dass die Gäste ihn sehen können“, sagt Mette Louise Munkholm Nielsen.

Hier können Sie den Zebrahai im Video sehen, wie er zur Welt kommt: https://www.tvsyd.dk/billund/her-bliver-sjaelden-zebrahaj-udklaekket-i-legoland

Im vergangenen Mai wurde Dänemarks erster Zebrahai im Aquarium des Blå Planet (Blauer Planet) in København geschlüpft. Hier hatten die Tierpfleger das Ei 176 Tage lang gepflegt, bevor sie es öffneten.

Anmerkung zum Zebrahai: Der Zebrahai gehört zu den Ammenhaiartigen und ist die einzige Art der Familie Stegostomatidae. Der Zebrahai lebt auf dem Schelf der Kontinente, vor Inseln im Roten Meer und im Indischen Ozean von Ostafrika bis nach Australien und im Pazifik von Neukaledonien bis Südjapan, meist in Tiefen von 5 bis 30 Metern, maximal bis in Tiefen von etwa 60 Metern.

von

Günter Schwarz – 05.03.2020