(Münsterdorf) – Am gestrigen Vormittag war die Polizei in Münsterdorf eingesetzt, nachdem dort ein Mann seinen Vater angegriffen hatte und im Anschluss Schüsse mit einer Schreckschusswaffe in der Öffentlichkeit abgab. Letztlich kam der Beschuldigte auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses.

Gegen 09:45 Uhr fuhren Streifen nach einer Körperverletzung in die Kirchenstraße. Der Beschuldigte sollte nach dem Angriff auf seinen Vater mit einer Waffe auf offener Straße umherschießen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der 33-Jährige außerhalb des Hauses und lief sofort drohend und pöbelnd auf die Beamten zu. Diese brachten den schimpfenden, tretenden, schlagenden und spuckenden Münsterdorfer unverzüglich zu Boden, fixierten ihn und setzen ihm eine Spuckhaube auf.

Verletzungen zog sich bei der Aktion niemand zu. Da sich der Mann ganz offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, nahmen die Polizisten ihn mit. Eine Richterin ordnete eine Freiheitsentziehung an, der 33-Jährige kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Die Beamten stellten bei dem Beschuldigten eine Schreckschusswaffe, einige Munition und zwei Messer sicher und fertigten Anzeigen wegen diverser Delikte, unter anderem wegen des Widerstandes und der Körperverletzung.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 31.03.2020 um 10:19 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 31.03.2020