(Fockbek) – Am 10.04.2020 gegen 21:20 Uhr wurde die Feuerwehr wegens eines Feuers in einem Anbau an einem Einfamilienhaus in Fockbek in der Rendsburger Straße alarmiert. Beim Eintreffen war schon von außen eine starke Rauchentwicklung zu sehen.

Im Innenangriff konnten die Löschtrupps schnell offene Flammen entdecken und auch gleich bekämpfen. Das Feuer hatte sich bereits in die Zwischendecke ausgebreitet. So das noch weitere Trupps unter Atemschutz eingesetzt wurden um das Feuer von Innen und Außen zu bekämpfen. Die Feuerwehr Rendsburg wurde noch nachalarmiert um mit Spezialwerkzeug zu unterstützen.

In dem Anbau war es im Schlafzimmer aus bisher unbekannten Gründen zu einem Brand gekommen. In dem Anbau leben insgesamt 6 Personen, zwei davon wurde durch eine leichte Rauchgasvergiftung verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Im Haupthaus wohnen im Erdgeschoss drei Personen, im ersten Obergeschoss wohnen 2 Personen. Alle 11 Personen wurden erstmal in Notunterkünften untergebracht.

Beim Eintreffen der Rendsburger Feuerwehr war das Feuer schon größtenteils unter Kontrolle und es brauchten nur noch vereinzelte Glutnester abgelöscht werden. Neben den Feuerwehren aus Fockbek und Rendsburg waren noch der Rettungsdienst und die Polizei an dem Einsatz beteiligt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte bis 0:30 Uhr im Einsatz, die Rendsburger Straße (B202) war für die Dauer des Einsatzes vollgesperrt. Von der Einsatzkräften wurde niemand verletzt.

Der Anbau ist aufgrund des Feuers und der Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar, das Haupthaus dürfte in den nächsten Tagen wieder bewohnbar sein. Zur Brandursache und Schadenshöhe kann derzeit noch nichts gesagt werden, hier laufen die Ermittlungen noch, der Brandort wurde von dem Kriminaldauerdienst beschlagnahmt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Neumünster vom 11.04.2020 um 10:31 Uhr und des Kreisfeuerwehrverbands Rendsburg-Eckernförde vom 11.04.2020 um 11:22 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 11.04.2020

Fotos: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde