(Smedager) – Zwischen dem ersten und dem letzten im Storchennest gelegten Ei ist eine Woche vergangen. „Dieses macht es den Jüngsten schwer zu überleben“, sagt der Storchexperte.

Die Störchin „Annika“ hat ein weiteres Ei gelegt, und es ist jatzt das vierte, das von dem Storchenpaar „Annika“ und „Tommy“ ausgebrütet wwrden muss. „Aber es sind wahrscheinlich nicht alle Eier, die sich zu ausgewachsenen Störchen entwickeln“, sagt Storchexperte Mogens Lange. „Wenn zwischen dem ersten und dem vierten Ei eine Woche liegt, besteht die Gefahr, dass das vierte überhaupt nicht schlüpft“, meint er.

Selbst wenn aus allen Eiern im Nest Küken shlüpfen würden, glaubt der Storchexperte immer noch, dass dieses Probleme verursachen wird. „Das größte Risiko besteht hauptsächlich darin, dass beim Schlüpfen so viel Zeit vom ersten zum letzten Jungen liegt, so dass das jüngste Küken Schwierigkeiten beim Überleben hat“, sagt Mogens Lange von „storkene.dk“.

Er sagt daher voraus, dass es zwei überlebende Jungen im Storchennest geben wird und dass das erste Ei wahrscheinlich in den Tagen vom 7. – 9. Mai schlüpfen wird.

Obwohl jetzt vier Eier im Nestliegen, wurden in diesem Frühjahr tatsächlich fünf Eier gelegt, aber das erste Ei wurde von Tommy aus dem Nest geworfen, da es zerplatzt war.

Laut Mogens Lange ist es ganz normal, dass ein Storch pro Jahr zwischen vier und sechs Eier legt, wobei davon zwei bis drei Jungen von einem Storchenpaar großgezogen werden können.

„TV Syd“ überträgt in Zusammenarbeit mit „storkene.dk“ das Leben des Storchenpaares in Smedager live über 24 Stunden am Tag unter:

https://www.tvsyd.dk/tema/storkene-i-smedager-2020

von

Günter Schwarz – 12.04.2020