(Puttgarden) – Montagabend gegen 17:00 Uhr wurde im Rahmen einer Kontrolle der Bundespolizei in Puttgarden, auch ein in Hamburg zugelassener Mercedes Sprinter kontrolliert. Der Fahrer, ein 37-jähriger Türke, wies sich ordnungsgemäß mit seinem Reisepass aus und legte auch gültige Fahrzeugpapiere vor.

Während der Befragung zu seinem Reisegrund gab der Mann an, dass er im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses nach Dänemark gefahren war, um dort Dönerspieße auszuliefern. Jetzt war er auf der Rückreise nach Hause und wollte Feierabend machen. Im Zuge der Nachschau im Sprinter, entdeckten die eingesetzten Beamten der Bundespolizei in der Ablage über der Sonnenblende drei Böller. Als sie sich die Böller genauer anschauten stellten sie fest, dass diese weder mit einer BAM noch einer CE Kennzeichnung versehen waren.

Durch die Beschriftung auf den Böllern war jetzt klar, hier wurden drei „Polenböller“ aufgefunden. Dem 37-Jährigen wurde der Tatvorwurf wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eröffnet. Nach Anzeigenaufnahme und Beschlagnahme der „Böller“ konnte er jetzt seine Heimreise fortsetzen. Den Feierabend hatte er sich sicher anders vorgestellt.

Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Kiel vom 15.04.2020 um 13:06 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 15.04.2020

Foto: Bundespolizeiinspektion Kiel