(Viby) – Die Familie in Viby freut sich, dass ein Familienstein aus dem Haus ihres verstorbenen Vaters und Großvaters gefunden und geborgen wurde. Am Mittwoch, dem 8. April, verlor Hanne Lyager ihren Vater und Ida Lyager ihren Großvater.

Es war für beide hart und die Trauer wurde noch größer, als die Familie am Montag, dem 13., das Haus von Børge Lyager im Bøgeskovparken in Viby ausräumen sollte. Dabei fanden sie heraus, dass aus dem Haus etwas Wertvolles für die Familie fehlte. Ein besonderer Stein, den Børge vor drei Jahren als 91-Jähriger nach einer Wanderung am Hafen mit nach Hause gebracht hatte.

Der Familienstein, der in einem Waldgebiet in der Nähe von Børge Lyagers Haus gefunden wurde. Foto: Privat

Børge hatte kleinere Steine aus Skagen, wo er aufgewachsen war, auf den großen Stein geklebt, der ein Familiendenkmal sein sollte. Die kleineren Steine symbolisieren Familienmitglieder. „Es ist so unbezahlbar und wir waren über den Verlust sehr traurig“, sagte Hanne Lyager am 13. April.

Børge hatte im Laufe der Zeit viele kleine Steine in Skagen gesammelt. Es sind diese kleinen Steine mit bemalten Augen, Münder und Nasen, die den Familienstein schmücken. Foto: Privatfoto

Bei dem Versuch, den Stein wiederzufinden, veröffentlichte Ida Lyagers Schwester einen Facebook-Beitrag, mit dem sie nach dem bestimmten Stein suchte, der sich nun angefunden hat.

„Eine Person hatte die Suche meiner Schwester auf Facebook kommentiert. Sie habe den Stein in einem Waldgebiet in der Nähe der Wohnung meines Großvaters gesehen, als sie unterwegs war“, sagt Ida Lyager.

Die Familie ging schnell in das benannte Waldgebiet, wo sie tatsächlich den Stein fand. Børge Lyager wurde gestern, am Donnerstag, beigesetzt, und es bedeutet der Familie sehr viel, dass der Stein jetzt gefunden wurde. „Wir haben es mit Champagner gefeiert, als wir nach Hause kamen“, sagt Ida Lyager.

Die Familie Lyager hat viele schöne Erinnerungen an ihren Großvater Børge Lyager Andersen, der für sein frisches Hirn und seine lustigen Geschichten bekannt war. Foto: Privatfoto

von

Günter Schwarz – 17.04.2020