(Stralsund) – In den heutigen Vormittagsstunden des 25.04.2020 meldete sich ein Stralsunder bei der Polizei und beschwerte sich über ruhestörenden Lärm aus einer Nachbarwohnung. Bei den Verursachern handelte es sich um einen 40-jährigen Mann und seine 30-jährige Freundin mit deutscher Staatsbürgerschaft.

Als der Mann die Wohnungstür öffnete, schlug den eingesetzten Beamten sofort ein intensiver Geruch nach Marihuana entgegen. Der Mann räumte den Konsum von Betäubungsmitteln ein. Bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung unter Hinzuziehung eines Rauschgiftsuchhundes und Unterstützung durch den Kriminaldauerdienst Stralsund, wurden diverse Kleinstmengen an Betäubungsmitteln aufgefunden. Dabei handelte es sich um Marihuana, Amphetamine und Methamphetamine.

Des Weiteren wurden diverse Btm- Utensilien sichergestellt. In der 3-Zimmer Wohnung wurde außerdem eine Mini-Anbauplantage, ein so genanntes „Aufzuchtszelt für Marihuana“ aufgefunden. Dieses war mit einem professionellen Filter, Lüfter und Reflektoren ausgestattet. Insgesamt wurden 8 Cannabispflanzen (Setzlinge) in unterschiedlicher Größe sichergestellt. Das Pärchen muss sich nun wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Quelle: Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg vom 25.042020 um 15:15 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 25.04.2020