(Rendsburg) – Die Bundespolizei wurde von einem Hinweisgeber über einen „wilden“ Bahnübergang in Rendsburg informiert. Eine Streife der Bundespolizei machte sich vor Ort ein Bild und stellte fest, dass ein Trampelpfad vom Rondo Einkaufszentrum über die zweigleisige Bahnstrecke zur Prof.-Koopmann-Str führt. In diesem Bereich finden Bauarbeiten an einem Fußgängertunnel statt. Der Zugang ist durch Barken und Beschilderung abgesichert (siehe Bild).

Jetzt nehmen offensichtlich Anwohner die Abkürzung über die Bahngleise. Aufgrund der Spuren konnte festgestellt werden, dass dieser „wilde Bahnübergang“ häufig genutzt wird. Offensichtlich begeben sich Personen in Lebensgefahr beim unerlaubten Überqueren der Bahngleise. Der nur wenige hundert Meter entfernte sichere Weg über den Bahnübergang erscheint wohl zu weit.

Die Bundespolizei appelliert an die Anwohner: Überqueren sie die Bahngleise nur an vorgeschriebenen Stellen wie Bahnübergängen. Nehmen Sie NIE eine Abkürzung über die Gleise. Die Bahnstrecke ist im Bereich Rensburg stark frequentiert. Die durchfahrenden Züge fahren dort mit hoher Geschwindigkeit.

Die Bundespolizei wird diesen Streckenabschnitt in der nächsten Zeit verstärkt bestreifen.

Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Flensburg vom 07.05.2020 um 15:12 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 07.05.2020

Foto: Bundespolizeiinspektion Flensburg