Die Tourismusbranche muss wissen, wann die dänischen Grenzen geöffnet werden. „Es wird eine Katastrophe für die Kommunen an der Westküste sein, wenn die vielen Sommerhäuser an der Westküste während der Hochsaison leer bleiben“, sagt Erik Buhl (Venstre / Rechtsliberale Partei), Bürgermeister von Varde.

Er ist Vorsitzender der Partnerschaft für Westküstentourismus, zu der die Kommunen Varde, Esbjerg, Fanø und Tønder gehören. Ein sehr großer Teil der Einnahmen dieser Region stammt aus dem Tourismus. Erik Buhl fordert von der dänischen Regierung Gewissheit, ob und wann die Grenze zu Deutschland vor der Hochsaison geöffnet wird, nachdem Deutschland gestern eintschieden hat, seine Grenze zu Dänemark am 15. Mai zu öffnen.

„Wir müssen wissen, ob die Grenzöffnung noch vor der Hochsaison stattfindet“, sagt er.

Fakten:

Im Jahr 2019 hatten deutsche Touristen die höchste Anzahl an Übernachtungen seit zwanzig Jahren: 16,8 Millionen.

Der Umsatz der deutschen Touristen stellte einen Rekord von mehr als 15 Milliarden Kronen (2,01 Mrd. Euro) auf.

Ein großer Teil der Einnahmen entfällt auf die Kommunen an der Westküste Jyllands (Jütlands). Hier machen deutsche Touristen mehr als die Hälfte aller Übernachtungen aus.

Die Öffnung der Grenze zu Deutschland vor der Hochsaison im Juni, Juli und August ist für Unternehmen, Bürger, die Finanzen der Kommunen und lokale Arbeitsplätze von entscheidender Bedeutung.

Quelle: Partnerskab for Vestkystturisme

Erik Buhl (Venstre), Bürgermeister von Varde und Vorsitzender der Partnerskab for Vestkystturisme (Partnerschaft für Westküstentourismus).

von

Günter Schwarz – 07.05.2020