(Hjørring) – In der politischen Einigung der Folketingsparteien zur dritten Wiedereröffnungsphase, über die am gestrigen Donnerstag verhandelt wurde, sind die auch die Theater enthalten. Aber es gibt immer noch zu viele Einschränkungen, als dass die Spielstätten wirklich geöffnet werden können.

Gestern Abend wurde die Vereinbarung über die dritte Wiedereröffnungsphase zwischen der Regierung und den anderen Parteien getroffen. Das Abkommen tritt am 8. Juni in Kraft und bedeutet unter anderem, dass mehr kulturelle Angebote wieder stattfinden und wahrgenommen werden können.

Die Theater stehen unter anderem auf der Öffnungs-Liste, aber laut Lars Sennels, dem Direktor des Vendsyssel Teaters in Hjørring, können sie die dritte Eröffnungsphase nicht wirklich für irgendetwas nutzen. „Wir können die Wiedereröffnung von Theatern erst im Juni nutzen, aber wir müssen dabei abwarten, wie die Richtlinien aussehen werden. Wir waren so lange geschlossen, dass wir zuerst mit den Proben beginnen müssen, was bedeutet, dass wir für Aufführungen erst im August bereit sein können“, sagt er.

Die Vereinbarung erhöht das Versammlungsverbot geringfügig, so dass sich zwischen 30 und 50 Personen versammeln dürfen. Es wurde noch nicht bekanntgegeben, wie und welche Richtlinien zu befolgen sind. Und deshalb ist Lars Sennels nicht so optimistisch über eine Wiedereröffnung der Theater. Seiner Meinung nach sind es einfach zu wenige Zuschauer, die sich die Vorstellungen ansehen können.

Folglich sieht er nur einen kleinen Lichtblick in dem Geschäft, wie es jetzt aussieht. „Aber wir können das Theatercafé in Uffe ab dem 18. Mai wieder eröffnen. Dann wird es hoffentlich wieder mehr Leben im Haus geben“, schließt er.

von

Günter Schwarz – 08.05.2020