Nachdem die Fährgesellschaft der „Rømø-Sylt Linie GmbH & Co. KG“ bereits am Sonntag gemeldet hatte, das deutsche Urlauber auf ihrem Weg nach Sylt ab Montag, den 25. Mai, wieder den Transitweg über Rømø und die Fähre von Havneby nach List nutzen dürfen, meldet jetzt auch die dänische Rigspoliti (Reichspolizei), dass dieser Weg wieder offen ist.

Letzte Woche, als deutsche Touristen Dänemark als Transit zur Ferieninsel Sylt nutzen wollten, wurden sie an der dänischen Grenze noch abgewiesen. Doch jetzt dürfen sie seit dem gestrigen 25. Mai wieder mit dem Auto nach Rømø fahren, um die dortige Fähre nach Sylt zu nutzen.

Deutsche Touristen, die sich nicht mit dem Autozug von Niebüll nach Sylt fahren wollen, dürfen jetzt wieder durch Dänemark fahren, um die Urlaubsinsel mit dem Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil zu erreichen.

Großeltern und nicht verheiratete Paare, die durch die dänisch-deutsche Grenze getrennt sind, können sich jetzt auch besuchen. In den neuen Richtlinien, die seit Montag in Kraft sind, heißt es eindeutig: „Eine Person mit Wohnsitz in Deutschland, die für Ferien in Schweden oder anderswo in Deutschland durch Dänemark reisen möchte, zum Beispiel Sylt, hat einen ,anerkannten‘ Einreisezweck“.

Letzte Woche mussten die Syd- og Sønderjyllands Politi (Süd- und Südjütland Polizei) Hunderte von Deutschen anhalten, die zur Fähre in Havneby auf Rømø fahren wollten, um zur deutschen Insel zu gelangen. Dieses ist jetzt aber wieder erlaubt.

Transit durch Dänemark

  • Für Personen mit ständigem Wohnsitz in Deutschland oder den nordischen Ländern (Schweden, Norwegen, Finnland und Island) ist es ab sofort legal, für Urlaubsaufenthalte außerhalb Dänemarks den Transit durch Dänemark zu wählen.
  • Zum Beispiel hat eine Person mit ständigem Wohnsitz in Deutschland, die für einen Urlaub in Schweden oder anderswo in Deutschland wie Sylt durch Dänemark reisen möchte, einen anerkannten Einreisezweck.

Quelle: Rigspoliti (Reichspolizei)

von

Günter Schwarz – 26.05.2020