(Kremperheide) – In der letzten Woche stellte eine Streife der Bundespolizei im Bereich Kremperheide auf der Bahnstrecke Hamburg – Westerland einen „wilden Bahnübergang“ fest. Die Beamten stellten fest, dass ein Zaun runtergetreten worden war (siehe Bild).

Ein Anwohner gab an, dass in diesem Bereich vermehrt Jugendliche in den Abendstunden über die Bahngleise laufen, um zu einem Badesee auf der anderen Seite zu gelangen. Nach einigen Stunden treten sie dann den Rückweg auf dem gleichen Wege wieder verbotenerweise über die Gleise an. Offensichtlich sind diese Personen zu bequem, um die nur wenige hundert Meter entfernten „sicheren“ Bahnüberquerungen zu nutzen.

Die Bundespolizei warnt eindringlich: Überqueren sie die Bahngleise nur an vorgeschriebenen Stellen wie Bahnübergängen. Nehmen Sie NIE eine Abkürzung über die Gleise. Die Züge fahren auf der zweigleisigen Bahnstrecke im Bereich Kremperheide mit hoher Geschwindigkeit und die Lokführer haben bei Erkennen von Personen keine Chance rechtzeitig zu bremsen. Auch stehen Güterzüge nicht im Fahrplan.

In der nächsten Woche ist ein Treffen mit Verantwortlichen geplant, um Lösungen für die Entschärfung des Gefahrenpunktes zu besprechen.

Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Flensburg vom 29.05.2020 um 12:57 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 29.05.2020

Foto: Bundespolizeiinspektion Flensburg