(Seeretz / Ratekau) – Freitagvormittag, den 29.05.2020, ist eine Radfahrerin auf der Landesstraße 290 zwischen Sereetz und Ratekau durch einen Eierwurf am Bein verletzt worden. Ersten Erkenntnissen nach wurde das Hühnerei aus einem fahrenden PKW heraus auf die Frau geworfen. Ein weiterer Eierwurf verfehlte eine Fußgängerin nur knapp am Kopf. Die Polizei in Ratekau hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen.

Gegen 11:30 Uhr wurden die Beamten der Polizeistation Ratekau aufgrund einer verletzten Frau auf dem Radweg der L 290 zwischen Sereetz und Ratekau alarmiert. Kurz hinter der Autobahnunterführung in Richtung Ratekau trafen die Einsatzkräfte auf eine 63-jährige Radfahrerin, die ein größeres Hämatom an ihrem Bein aufwies. Vor Ort hielt sich zudem eine 52-jährige Fußgängerin auf.

Den bisherigen Erkenntnissen nach ging die 52-Jährige auf dem kombinierten Geh-und Radweg der L290 in Richtung Ratekau. In Höhe der Autobahnunterführung warfen Unbekannte ein Ei aus einem fahrenden, dunklen PKW heraus in Richtung der Dame. Das Ei verfehlte die Passantin nur knapp am Kopf. Unmittelbar danach erfolgte ein zweiter Eierwurf auf die 63-jährige Radfahrerin. Sie wurde am Bein getroffen und erlitt starke Schmerzen. Nach den Eierwürfen entfernte sich das dunkle Fahrzeug in Richtung Ratekau. Die verletze Radlerin begab sich in ärztliche Behandlung.

Nach aktuellem Ermittlungsstand sind die Eier aus dem Beifahrerfenster geworfen worden. Die Polizei in Ratekau ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Körperverletzung. Es werden Zeugen gesucht, die den Fall auf der Landesstraße 290 beobachtet haben oder Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug machen können. Sachdienliche Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 04504-7088880 entgegen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 29.05.2020 um 14:39 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 29.05.2020

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