Touristen, die am 15. Juni nach Dänemark einreisen, haben nach neuester Regelung der dänischen Regierung jetzt die Möglichkeit, fünf statt der bisher erforderlichen sechs Nächte in Dänemark zu bleiben. Damit können Touristen, die am 15. Juni in Dänemark einreisen, nur fünf Nächte bleiben, obwohl in Mette Frederiksens Pressekonferenz mindestens sechs geforderte Übernachtungen angekündigt waren.

Es muss jedoch nachgwiesent werden, dass ein Mindestaufenthalt von sechs Nächten gebucht wurde. Dieses wird vom Justizministerium in einer E-Mail angegeben. So wird versucht, die Touristen insbesondere in den dänischen Sommerhäusern unterzubringen, in denen die Gäste normalerweise samstags ein- und auschecken. Der 15. Juni ist jedoch ein Montag. Daher können Touristen in der ersten Woche der Wiederöffnung der Grenze nur dann fünf Nächte in Dänemark erreichen, wenn sie vom Samstag, den 13. Juni, bis Samstag, den 20. Juni, ein Ferienhaus gebucht haben.

Mit dieser Initiative haben Touristen die Möglichkeit, nur fünf statt sechs Nächte in Dänemark zu bleiben. „Das Justizministerium erklärt, dass Touristen aus Deutschland, Norwegen oder Island, die vom 13. bis 20. Juni einen Urlaub in Dänemark gebucht haben, am 15. Juni nach Dänemark einreisen können, obwohl sie als Touristen nur fünf Nächte in Dänemark bleiben. Die Touristen müssen weiterhin in der Lage sein, Unterlagen für einen Mindestaufenthalt von sechs Tagen vorzulegen. Sie erhalten jedoch Zutritt, obwohlab der Grenzöffnung am 15. Juni nur noch fünf Tage nach der Buchung verbleiben“, schreibt das Ministerium in der E-Mail.

Die Öffnung der Grenzen für deutsche, norwegische und isländische Touristen ab dem 15. Juni wurde von der Regierung am vergangenen Freitag angekündigt.

Die Polizei prüft, ob die Einreisebedingungen erfüllt sind. Wenn ein Tourist, der einreisen möchte, deutliche Anzeichen von Krankheit wie Husten, Anzeichen von Fieber oder dergleichen aufweist, wird diese Person an der Grenze abgewiesen. Einreisende in Dänemark werden nach dem Zufallsprinzip aufgefordert, an den Grenzübergängen einen Coronavirus-Test durchzuführen. Dieses ist jedoch keine Voraussetzung für die Fahrt über die Grenze.

von

Günter Schwarz – 31.05.2020