(Alsen) – Die Strandreinigung der alten Danfoss-Verschmutzung, die großen touristischen Plänen im Wege steht, kann 140 Millionen (18,72 Mio.) kosten.

Alle umfangreichen, alten Verschmutzungen mit Öl und chlorierten Lösungsmitteln am Himmark Strand im Norden der Insel Als (Alsen) sollen entfernt werden, damit das Badeverbot vor Ort bis 2023 aufgehoben werden kann. Es wird geschätzt, dass es zwischen 80 (10,73) und 140 Millionen Kronen (18,72 Mio. Euro) kostet.

Am Dienstag wurde eine Arbeitsgruppe in der Region Syddanmark (Süddänemark) geschlossen, und jetzt kontaktieren sie Umweltministerin Lea Wermelin (Socialdemokraterne), um den Staat zu bewegen, sich an den Reinigungskosten zu beteiligen.

Die Gruppe besteht aus der Firma Danfoss, der Kommune Sønderborg und der Region Syddanmark. Vertreter des Umweltministeriums haben am Dienstag ebenfalls an dem Treffen teilgenommen.

„Ich bin froh, dass wir uns über die Reinigung durch Abtragung der Verunreinigungen einstimmig als die beste Lösung geeinigt haben. Auf diese Weise beseitigen wir die Verschmutzung so schnell wie möglich und ein für alle Mal“, sagt Stephanie Lose (Venstre / Rechtsliberale Partei), Vorsitzende der Region Syddanmark.

Die Alternative bestand darin, eine Teilabtragung vorzunehmen und eine Barriere zwischen dem Land und dem Wasser zu schaffen. Da die Sanierung mehr als 50 Millionen Kronen (6,7 Mio. Euro) kostet, wird sie als sogenannte Generationenverschmutzung definiert, mit der sich die Gesellschaft zu befassen hat.

Die Kontamination am Himmark Strand wurde 2019 kartiert. Sie stammt aus den Jahren 1950-1967, als Danfoss mit Genehmigung der Behörden auf einer dortigen Deponie Öle und chlorierte Lösungsmittel ablagerte.

Danfoss hat die Studie finanziert und den Sanierungsvorschlag unterbreitet, der jetzt der Umweltministerin vorgelegt wird, und das Unternehmen wird weiterhin dazu beitragen, dass die Himmark-Verschmutzung im Jahr 2023 ein Ende haben wird und in die Geschichtsbücher eingehen kann.

Zusammen mit der Kommune Sønderborg planen die Unternehmen von Nordals (Nordalsen), Linak und Danfoss, 2023 ein neues Ferienzentrum in Nordals füt zwei Milliarden Kronen (268,3 Mio. Euro) zu eröffnen. Unter anderem sollen fünfhundert Ferienhäuser, Holzhäuser, Pfahlhäuser, ein Observatorium und eine Vielzahl von Aktivitäten im Innen- und Außenbereich entstehen.

Die Kommune Sønderborg stellt für das Projekt 100 Millionen Kronen (13,4 Mio. Euro) zur Vergfügung. Die beiden Unternehmen tragen jeweils 250 Millionen (33,54 Mio.) bei. Der Rest muss kreditfinanziert werden.

von

Günter Schwarz – 03.06.2020

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