(Thyborøn) – Die Rettungsstation Thyborøn auf der Nordspitze der Landzunge Harboøre Tange in Midtjylland (Mitteljütland) musste am Mittwochabend um 23:00 Uhr das Meer erreichen, da zwei Fischer mehrere Stunden lang überfällig waren. Die beiden Fischer waren am Mittwochvormittag mit ihrem Fischereifahrzeug hinausgefahren, aber leider endete die Reise nicht so, wie es sich die beiden Fischer gewünscht hatten.

Plötzlich legte sich ihr Fischereifahrzeug auf die Seite und sank, so dass sie in ihr Rettungsboot steigen mussten. Ihre Angehörigen fragten sich, wo sie geblieben waren, da sie seit mehreren Stunden nichts mehr von den Fischern gehört hatten, und sie informierten die Rettungsstation in Thyborøn.

„Wir erhielten um 23:00 Uhr eine Nachricht vom Søværnets Operative Kommando (Marine-Operations-Kommando), dass es ein Boot gab, das vermisst wurde, und sie hatten seit Mittag um 12:00 Uhr keinen Kontakt mehr ihm. Wir befürchteten also, dass etwas passiert war. Also wurden wir aktiv und schickten unsere beiden Boote aus, um das Seegebiet abzusuchen. Wir waren noch bei der Suche, als die Marine anrief und uns mitteilte, dass sie auch zwei Hubschrauber schicken würden. Also klang es so für uns, als ob da draußen wirklich etwas nicht stimmte“, erklärt Villy Jakobsgaard, Wachhabender der Rettungsstation in Thyborøn.

Etwa 12 bis 15 Meilen vor der Küste trafen die Rettungsschiffe der Rettungsstation Thyborøn auf die beiden Fischer in ihrem Rettungsboot. „Sie waren in einem guten Zustand, aber die Havarie war wirklich schnell abgelaufen, als ihr Boot kenterte und sank“, berichteten sie. „Es passierte gegen Mittag, und wir fanden sie kurz vor Mitternacht, also waren sie schon lange da draußen“, sagt Villy Jakobsgaard.

Er erklärt, dass die beiden Fischer anschließend von einem der Rettungshubschrauber abgeholt und sicher an Land gebracht wurden.

von

Günter Schwarz – 04.06.2020