(Greifswald) – In der vergangenen Nacht zum 06.06.2020 ging bei der Polizei gegen 01:00 Uhr die Meldung über eine versuchte räuberische Erpressung ein.

Ein namentlich bekannter deutscher Tatverdächtige nahm sich in einem Spätkauf- Markt in der Greifswalder Innenstadt eine Getränkebüchse, stellte diese auf den Verkaufstisch und äußerte gegenüber dem Spätkauf- Mitarbeiter syrischer Herkunft, dass er diese jetzt mitnehme. Als der Mitarbeiter den 37- jährigen Tatverdächtigen auf die Bezahlung hinwies, holte der Tatverdächtige einen abgebrochenen Flaschenhals aus seiner Jackentasche und drohte dem Mitarbeiter.

Zu diesem Zeitpunkt betrat ein junges Pärchen unbekannter Staatsangehörigkeit den Einkaufsmarkt, welches die Situation erkannte und die Bezahlung der Getränkebüchse übernahm. Anschließend verließen das Pärchen und der 37-jährige die Örtlichkeit.

Die eingesetzten Polizeivollzugsbeamten stellten den Tatverdächtigen in der Nähe des Geschäftes fest. Bei der Sachverhaltsprüfung verhielt sich der Tatverdächtige aggressiv. Da der Mann einen sehr verwirrten Eindruck machte, wurde ein Notarzt hinzugezogen. Dieser verfügte die Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung. Alle beteiligten Personen wurden nicht verletzt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeipräsidium Neubrandenburg vom 06.06.2020 um 04:37 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 06.06.2020

Foto: Archivbild