(Malente) – Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden die Beamten der Polizeistation Malente am Montagabend, dem 08.06.2020, gegen 18.25 Uhr gerufen. Wie sich herausstellte, hatte ein Hund in der Küche den E-Herd eingeschaltet und dadurch einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.

Zunächst wurden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr wegen eines angeblichen Küchenbrandes zu einem Wohnhaus in der Eutiner Straße in Malente entsandt.

Am Einsatzort angelangt trafen die Polizeibeamten die Bewohnerinnen der betroffenen Wohnung, Mutter und Tochter, vor dem Gebäude stehend an. Beide berichteten, dass sie in der Wohnung starken Rauchgeruch bemerkt hatten und dann feststellten, dass es aus der Küche qualmte.

Auf der Suche nach der Ursache wurde festgestellt, dass der E-Herd, auf dem der Futternapf des Hundes stand, eingeschaltet war. Mutter und Tochter waren jedoch absolut sicher, den Herd nicht eingeschaltet zu haben.

Es gab letztlich nur eine Erklärung: Angelockt von den himmlischen Düften des Futters war der Hund hochgesprungen, um an seine Nahrung zu gelangen. Dies war ihm offenbar nicht geglückt.

Gelungen war ihm jedoch, bei dieser Aktion den Herd einzuschalten, der über keine versenkbaren Knöpfe verfügte.

Zu einem Schaden in der Wohnung war es glücklicherweise nicht gekommen. Mutter und Tochter wurden mit dem Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung einer nahegelegenen Klinik zugeführt.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Lübeck vom 12.06.2020 um 09:47 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 12.06.2020

Fotos: Archivbild