Kurz nach der Grenzeröffnung um Mitternacht zum Montag musste die Polizei die vielen Personen, die nach Dänemark einreisen wollten, einer zufälligen Überprüfung unterziehen. Nicht alle ausländischen Touristen werden an der dänisch-deutschen Grenze angehalten und müssen nachweisen, dass sie die Bedingungen für die Einreise nach Dänemark erfüllen.

In Zeiten starken Stresses hat die Polizei entschieden, dass es an der Grenze nur Stichproben gibt, die bereits kurz nach der Eröffnung um Mitternacht zum Einsatz kamen. „Wenn es Druck gibt, halten wir nicht alle an – sondern beschränken uns nur auf Stichproben, bei der unsere diensthabenden Mitarbeiter selbst einschätzen und auswählen, wer kontrolliert wwrden soll“, sagt Inspektor Brian Fussing von der Einwanderungskontrollabteilung West der Syd- og Sønderjyllands Politi (Süd- und Südjütland Polizei).

Er sagt, der Druck am Montagmorgen mit Warteschlangen von bis zu acht Kilometern vor dem Grenzübergang Frøslev sei erwartet worden, und er rechne damit, dass sich der Verkehr beruhigen werde, sobald die erste große Welle deutscher Touristen nach Dänemark vorüber sei.

„Wir haben mehr Polizisten im Einsatz, und wir haben zusätzliches Personal von den Streitkräften angefordert, um bei der Kontrolle zu helfen. Insbesondere erwarten wir, dass es an Samstagen, wenn der Wechseltag für die Ferienhäuser ist, einen besonderen Druck geben wird“, sagte Polizeiinspektor Brian Fussing.

Um den bestmöglichen Verkehrsfluss zu gewährleisten und große Warteschlangen zu vermeiden, wurden zwei zusätzliche Grenzübergänge geöffnet. Dies sind der Grenzübergang in Padborg, der zwischen 07:00 und 23:00 Uhr Uhr geöffnet sein wird, und der Grenzübergang in Pebersmark, der zwischen 07:00 und 19:00 Uhr geöffnet sein wird.

Neben deutschen Touristen durften ab Montag auch Norweger und Isländer nach Dänemark einreisen.

von

Günter Schwarz – 15.06.2020

Fotos: Archivbild