Obwohl die Grenze offen ist, begrenzt das Straßenverkehrsgesetz immer noch die Beladung der Fahrzeuge mit den Mengen an Bier und weiteren Waren, die die Fahrzeugführer mit nach Hause nehmen können.

Die Motorstyrelsen (Kfz-Behörde) und das Færdselsfafdelingen (Verkehrsministerium) der Syd- og Sønderjyllands Politi (Süd- und Südjütland Polizei) haben nach der Grenzöffnung auf dem Heimweg von Deutschland eine gemeinsame Aktion der Kontrolle von Autos und Verkehrsteilnehmern durchgeführt.

Beim Check-in am Dienstagabend musste ein Autofahrer wegen Überladung seines Fahrzeugs 42 Kisten Bier zurücklassen. Neben dem Verlust des vielen Bieres kann sich der Autofahrer auch auf eine Geldstrafe freuen.

Ein anderer Autofahrer, der in einem Porsche GT3-Sportwagen mit einem Neureis in Dänemark von rund 3,7 Mio. Kronen (496,3 Tsd. Euro) fährt, kann sich auf eine Nachzahlung einer Zulassungsgebühr von 2 Mio. Kronen (268,3 Tsd. Euro) freuen, wenn die Untersuchung der Motorstyrelsen den Verdacht der Behörden auf Steuerhinterziehung bestätigt .

Seit Montag ist der grenzüberschreitende Verkehr erneut von massivem Verkehr zu und von den Grenzgeschäften geprägt, der an den Grenzübergängen in Padborg, Kruså und Frøslev mehrmals zu langen Warteschlangen geführt hat.

„Wir sind bei mehreren Gelegenheiten von der vollständigen Kontrolle aller Besucher zu stichprobenartigen Kontrollen übergegangen, um den Verkehr zu kontollieren“, sagt Polizeiinspektor Brian Fussing von der Einwanderungskontrollabteilung West der Syd- og Sønderjyllands Politi.

Er fordert die Verkehrsteilnehmer nachdrücklich auf, bei der Planung ihrer Rückkehr aus Deutschland zu prüfen, an welchen Grenzübergängen der Verkehr am wenigsten zu Staus führt.

von

Günter Schwarz – 18.06.2020

Foto: Archivbild