(Pinneberg) – Bei einem Großfeuer ist in der Nacht von Montag zu Dienstag der hintere Teil eines Geschäftshauses an der Berliner Straße in Pinneberg ausgebrannt.

44 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg verhinderten mit ihrem Einsatz, dass das Feuer auf den im vorderen Teil angesiedelten Pizzaservice übergriff. Betroffen war auch eine im Keller des eingeschossigen Gebäudes angesiedelte Moschee. Personen wurden nicht verletzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Pinneberg wurde um 23:21 Uhr in Zugstärke mit dem Hinweis „Rauchentwicklung aus Gebäude“ alarmiert. Der stellvertretende Wehrführer Kai Halle stellte als ersteintreffende Führungskraft offene Feuer im hinteren Trakt des Gebäudes mit den Ausmaßen von ca. 16 x 45 Metern fest. Flammen schlugen aus den zerborstenen Fenstern und dem Dach.

Halle veranlasste eine erste Alarmstufenerhöhung, Wehrführer Claus Köster ließ als Einsatzleiter um 23:34 Uhr Vollalarm für die FF Pinneberg auslösen. Personen waren beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr im Gebäude. Die Mitarbeiter des dort beheimateten Pizzadienstes hatten ihren Lieferservice unverletzt verlassen.

Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr im betroffenen Trakt (ca. 10 x 10 Meter) zwei handgeführte Strahlrohre mit Druckluftschaum im Außenangriff durch die kaputten Fenster ein. Da die Holzbalkendecke bereits instabil war, verzichtete die Feuerwehr zunächst auf einen Innenangriff. Zugleich wurde die Drehleiter so in Stellung gebracht, dass über deren Korb ein möglicher Flammenüberschlag vom betroffenen hinteren Trakt auf das vordere Gebäudeteil hätte verhindert werden können.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde zum einen die sich im Keller des Gebäudes befindende Moschee untersucht und zum anderen das Flachdach über die Drehleiter an einigen Stellen geöffnet. Nach etwa zwei Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die ersten Kräfte rückten ab 01:30 Uhr ein; eine Brandwache blieb bis 04:52 Uhr vor Ort. Angaben zu Schadenshöhe und Brandursache können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

Kräfte FF Pinneberg: 44 mit zwölf Fahrzeugen Kreisfeuerwehrverband Pinneberg: Kreiswehrführer und Pressesprecher Rettungsdienst RKiSH: 1 RTW in Bereitstellung Polizei und Kripo Stadtwerke Pinneberg

Quelle: Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbands Pinneberg vom 18.08.2020 um 08:23 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 18.08.2020

Foto: Archivbild