(Kaltenkirchen) – Der Alarm für die Freiwilligen Feuerwehr Kaltenkirchen ging um 02:33 Uhr ein. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits im Vollbrand. Der Einsatzleiter Daniel Leuschner erhöhte sofort das Alarmstichwort um 02:43 Uhr auf Feuer 2Y, Menschenleben in Gefahr.

Es wurde sofort ein massiver Löschangriff aufgebaut um das Feuer bekämpfen. Die 10 Personen, die sich zum Zeitpunkt des Feuers im Gebäude befanden, konnten alle unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Um genug Personal und neben dem Gelenkmast der Freiwilligen Feuerwehr Kaltenkirchen auch noch eine Drehleiter für den Einsatz zu Verfügung zu haben, wurde das Alarmstichwort noch einmal um 02:51 Uhr auf Feuer 3Y erhöht und die Feuerwehren Kisdorf, Oersdorf und Henstedt-Ulzburg nachalarmiert.

Die Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig, da das Gebäude zum Teil eingestürzt ist, so dass ein gezielter Innenangriff nicht möglich war. Das Feuer konnte im weiteren Verlauf nur von außen über den Gelenkmast, der Drehleiter Henstedt-Ulzburg sowie diverser Strahlrohe vorgenommen werden.

Im weiteren Einsatzverlauf ist das Feuer in einen weiteren Gebäudeteil übergelaufen, dort wurde die Dachhaut geöffnet, und von oben gelöscht.

Aktuell werden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Der Einsatz wird sich noch über mehrere Stunden hinziehen.

Im Einsatz sind die Freiwilligen Feuerwehren: Kaltenkirchen, Kisdorf, Oersdorf, Henstedt-Ulzburg 2 RTW, Org.Leiter, Leitender Notarzt von der RKiSH Polizei THW Ortsverband Kaltenkirchen.

Zur Brandursache und Schadenshöhe kann seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Quelle: Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbands Segeberg vom 13.11.2020 um 14:21 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 13.11.2020

Fotos: Kreisfeuerwehrverband Segeberg