(Schuby) – Im Falle des Tötungsdeliktes in der Bahnhofstraße in Schuby am Mittwochvormittag, dem 11.11.2020, wird die Staatsanwaltschaft Flensburg am heutigen Tage gegen den 47-jährigen Ehemann einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts eines Tötungsdeliktes beantragen.

Infolge der Ergebnisse der am Donnerstag, dem 12.11.2020, durchgeführten Obduktion der Verstorbenen in Schuby bei Schleswig hat sich der Verdacht auf eine Gewalttat erhärtet. Es wird davon ausgegangen, dass der Tod durch äußere Gewalteinwirkung eingetreten ist.

Der Beschuldigte befindet sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr, konnte aber noch nicht zur Sache vernommen werden. Dennoch ist der 47-jährige Ehemann aus Sicht der Ermittler dringend tatverdächtig, seine 41-jährige Ehefrau gewaltsam getötet zu haben.

Nach einem Brand in dem Wohnhaus desPaares hatten Einsatzkräfte der Feuerwehr am Mittwoch die Frauenleiche entdeckt. Sie wies erhebliche Verletzungen im Kopfbereich und Verletzungen am Oberkörper auf. Der Ehemann des Opfers wurde aus dem Haus gerettet und in ein Krankenhaus gebracht.

Wie das Feuer entstand, ist noch nicht bekannt. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass der Beschuldigte es gelegt hat.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Flensburg vom 13.11.2020 um 11:37 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 13.11.2020

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