(Sassnitz) – Am heutigen Nachmittag des 14.11.2020 fand in Sassnitz ein bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldeter Aufzug statt. Dieser lief unter dem Motto: „Lichtermarsch für Freiheit und Solidarität“.

Das Polizeirevier Sassnitz schützte diese Versammlung mit eigenen und unterstützenden Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes Mecklenburg-Vorpommern. Begleitet wurde das Versammlungsgeschehen ebenfalls durch einen Vertreter der Versammlungsbehörde.

Der Aufzug fand ohne Redebeiträge als stiller Protestmarsch statt, der mit den von den Versammlungsteilnehmern mitgebrachten Lichtern auf die durch die Corona-Pandemie betroffene Gastronomie und Hotellerie aufmerksam machen sollte. Er schloss mit einer Gedenkminute der Versammlungsteilnehmer ab.

Insgesamt nahmen, beginnend ab 16:00 Uhr, rund 50 Teilnehmer an dem Aufzug durch die Stadt Sassnitz teil. Der Aufzug, mit Startpunkt in der Stralsunder Straße Ecke Gerhard-Hauptmann-Ring, weiter über Stralsunder Straße, Hauptstraße und Hafenstraße, endete gegen 17:00 Uhr im Sassnitzer Hafen und verlief aus polizeilicher Sicht insgesamt störungsfrei. Alle Teilnehmer hielten sich an die von der Versammlungsbehörde erteilten Auflagen. Insbesondere der Einhaltung des Mindestabstandes und der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung kamen die Teilnehmer ordnungsgemäß nach. Sechs Versammlungsteilnehmer konnten in dem Zusammenhang ein ärztliches Attest vorzeigen, welches sie von der Maskenpflicht befreite.

Temporär kam es zu kurzfristigen Verkehrseinschränkungen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Stralsund vom 14.11.2020 um 17:17 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 14.11.2020

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