(Büsum) – Am Dienstagnachmittag ist in Büsum ein Frachtschiff während des Auslaufmanövers mit einem an der Pier liegenden Fischkutter kollidiert. Beide Schiffe erhielten nach dem Vorfall ein Weiterfahrverbot.

Gegen 16:00 Uhr legte das Motorschiff „Wilson Avonmouth“ von einer Pier in Büsum ab. Es fuhr rückwärts aus dem Hafenbecken 3 heraus, um im Anschluss den Bug in Richtung Schleuse zu drehen. Dabei kollidierte das Schiff, bedingt durch kräftigen Wind und ein offensichtlich fehlerhaft eingeleitetes Fahr- und Rudermanöver, mit dem Heck des an der Hafenspitze der Alten Hafeninsel liegenden Fischereikutters „Boreas“. Der Kutter erlitt dabei Sachschäden im Bereich des Achterschiffes, an der „Wilson Avonmouth“ entstanden Farbabriebschäden.

Die „Wilson Avonmouth“ verlegte nach dem Unfall zurück an ihren vorherigen Liegeplatz. Während des Anlegemanövers fiel das Bugstrahlruder des Schiffes aus. Die Berufsgenossenschaft für Verkehr und Transportwirtschaft verfügte ein Weiterfahrverbot für beide Schiffe bis nach der Besichtigung und Klassenbestätigung.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 18.11.2020 um 09:26 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 18.11.2020

Foto: Archivbild