UPDATE der Polizeidirektion Kiel vom 26.11.2020 um 11:26 Uhr

(Schwentinental / Kiel) – Die Entschärfung einer britischen Fliegerbombe ist soeben beendet worden. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes haben den Blindgänger unschädlich gemacht. Die Straßensperrungen sind aufgehoben, Anwohner können zurück in ihre Wohnungen.

Um 09:00 Uhr richtete die Polizei planmäßig die Straßensperren ein. Bis 10:00 Uhr mussten alle Anwohner ihre Wohnungen verlassen haben. Nachdem sichergestellt war, dass sich niemand mehr im Bereich aufhielt, konnten die Experten mit ihrer Arbeit an der Bombe beginnen. Gegen 11:20 Uhr war die Entschärfung nach Sprengung des Detonators abgeschlossen.

Es kam sowohl während der Entschärfung wie auch im Vorfeld zu keinen Komplikationen. Aufgrund der Sperrung der Bundesstraße 76, die von 09:45 Uhr bis 11:25 andauerte, kam es zu Rückstaus.

UPDATE der Polizeidirektion Kiel vom 26.11.2020 um 09:35 Uhr

(Schwentinental / Kiel) – Anbei veröffentlichen wir die aktualisierte Karte des Evakuierungsbereichs der morgigen Bombenentschärfung und die genauen Straßenzüge inklusive der Hausnummern und bitten darum, ausschließlich diese zu veröffentlichen.

Das Bürgertelefon der Stadt Schwentinental (04307 / 811 228) ist heute bis 18:00 Uhr und morgen ab 07:00 Uhr erreichbar.

Erstmeldung der Polizeidirektion Kiel vom 25.11.2020 um 16:10 Uhr

(Schwentinental / Kiel) – Freitagvormittag wird eine britische Fliegerbombe in Schwentinental entschärft. Betroffen ist auch ein Teil Elmschenhagens. Die Bundesstraße 76 ist ebenfalls betroffen und wird während der Entschärfung gesperrt. Die 500 lbs-Bombe, die über einen Heckzünder verfügt, liegt im Umfeld einer am 14. August 2020 entschärften Bombe.

Um 09:00 Uhr werden am Freitag die Straßensperren eingerichtet. Von den Sperrungen betroffen sind auch der Kieler Stadtteil Elmschenhagen und die viel befahrene B 76.

Bis 10:00 Uhr müssen alle Anwohner bzw. Angestellten ihre Häuser bzw. Arbeitsstätten verlassen haben. Die Bundesstraße 76 wird ab etwa 09:45 Uhr gesperrt. Die Entschärfung beginnt, sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Sperrbereich aufhält. Über die Dauer der Maßnahmen können keine Angaben gemacht werden.

Anwohner werden mit Handzetteln über die Entschärfung informiert. Da erfahrungsgemäß nicht alle Betroffenen über Medien und Handzettel erreicht werden, bitten wir darum, sich mit Nachbarn auszutauschen und sich gegenseitig zu informieren.

Für Anwohner, die keine Möglichkeit haben, sich anderweitig aufzuhalten, ist ab 07:00 Uhr die Schwentinehalle (Aubrook 6, 24222 Schwentinental) als Notunterkunft geöffnet. Die Halle wird entsprechend vorbereitet, so dass Abstände zwischen den Personen eingehalten werden können. Die Stadt Schwentinental weist darauf hin, dass in der Halle Mund- und Nasenschutzmasken getragen werden müssen.

Da das Platzangebot in der Halle begrenzt ist, sollten sich betroffene Personen bereits jetzt Gedanken über einen alternativen Aufenthaltsort machen und sich grundsätzlich auf eine mehrstündige Abwesenheit einrichten.

Für Anwohner, die ihre Wohnungen nicht eigenständig verlassen können, richtet die Stadt Schwentinental ab Donnerstag ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 04307 / 811-228 ein. Auch bei sonstigen Rückfragen soll die genannte Telefonnummer genutzt werden.

An einer exakten Karte sowie den betroffenen Straßen samt Hausnummern wird derzeit noch gearbeitet. Grundsätzlich gilt jedoch der gleiche Radius wie bei der Entschärfung im August. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die angehängte Karte und das Straßenverzeichnis daher zunächst bis zur Fertigstellung der neuen Karten lediglich als Anhalt dienen. Sobald das aktuelle Kartenmaterial vorliegt, wird dieses veröffentlicht.

Etwaige Fahrplanänderungen des ÖPNV können auf den Seiten www.kvg-kiel.de bzw. www.vkp.de nachgelesen werden.

Die Polizei wird am Einsatztag über die Sozialen Medien laufend informieren. Die Facebook-Seite ist unter http://t1p.de/pdkielfacebook abrufbar, der Twitter-Account lautet @SH_Polizei.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel vom 25.11.2020 um 16:10 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 25.11.2020

Fotos: Polizeidirektion Kiel