UPDATE des Polizeipräsidiums Rostock vom 28.11.2020 um 11:52 Uhr

(Ludwigslust) – In der seit dem 27.11.2020 nach flüchtigen Tätern im Zusammenhang mit einer Geldautomatensprengung in Schleswig-Holstein gefahndet wurde, wird der Fahndungsaufruf zurückgezogen. Es konnten mutmaßliche Täter festgenommen werden.

Weiterführende Presseauskünfte können über die ermittlungsführende Staatsanwaltschaft in Lübeck erlangt werden.

Wir danken der Bevölkerung und den Medien für die Mithilfe bei den Fahndungsmaßnahmen

UPDATE des des Landeskriminalamts Schleswig-Holstein vom 27.11.2020 um 14:10 Uhr

(Lütjensee) – Nach der versuchten Sprengung eines Geldautomaten der Sparkasse Holstein in Lütjensee in der Nacht zu Freitag, 27. November 2020, mit anschließender Flucht der Täter und einer intensiven Großfahndung der Polizei ist einer der Tatverdächtigen in Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern) durch Einsatzkräfte aus Mecklenburg-Vorpommern vorläufig festgenommen worden.

Der 48-jährige Beschuldigte war im Rahmen der polizeilichen Fahndung aufgefallen, als er sich zu Fuß und mit stark verschmutzter Oberbekleidung durch den Ort bewegte. Zuvor hatte er sich bei Zeugen nach dem nächsten Bahnhof erkundigt. Der Zustand der Kleidung konnte mit dem ausgebrannten Fluchtfahrzeug in Verbindung gebracht werden. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Tatverdächtigen den gestohlenen, hochmotorisierten Audi selbst in Brand gesetzt haben, bevor sie zu Fuß weiter flüchteten.

Nach dem oder den unbekannten Mittäter/n wird weiterhin intensiv gefahndet. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung durchkämmen Einsatzkräfte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern derzeit ein Waldgebiet bei Ludwigslust. Dabei unterstützt auch ein Hubschrauber der Bundespolizei.

Erstmeldung des Landeskriminalamt Schleswig-Holstein vom 27.11.2020 um 10:15 Uhr

(Lütjensee) – Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Freitag, den 27. November 2020, versucht, einen Geldautomaten der Sparkasse Holstein in Lütjensee mittels Gaseinleitung aufzusprengen.

Anwohner und Sicherheitsdienst meldeten gegen 02.12 Uhr eine Explosion im SB-Bereich der Sparkasse. Die Tatverdächtigen flüchteten nach dem missglückten Sprengversuch in einem hochmotorisierten Fahrzeug in Richtung Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern).

Einsatzkräfte der Polizei konnten das Fahrzeug gegen 03.10 Uhr auf der Autobahn A 24 in der Nähe der Ausfahrt Neustadt-Glewe mithilfe eines Stop Sticks stellen. Mindestens zwei Tatverdächtige flüchteten zu Fuß weiter. Das Fluchtfahrzeug brannte vollständig aus.

In Mecklenburg-Vorpommern läuft derzeit eine intensive Großfahndung. Auskünfte hierzu erteilt die Pressestelle der Polizeiinspektion Ludwigslust unter der Telefonnummer 03874/411-304.

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Pressemitteilung des Landeskriminalamt Schleswig-Holstein vom 27.11.2020 um 10:15 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 27.11.2020

Foto: Archivbild