(Hanstholm) – Das Auktionshaus Lauritz hat das große Stück jungen Bernsteins mit 300.000 Kronen (40.320 Euro) bewertet. Ein großer bernsteinfarbener Klumpen von mehr als 275 Kilo wird derzeit im Auktionshaus Laurtitz versteigert, das den Klumpen mit 300.000 Kronen bewertet. Es ist ein Stück fossiler Kopale – auch junger Bernstein genannt – das laut Auktionshaus das größte der Welt sein könnte.

Kopal ist ein gebräuchlicher Name für eine Reihe verschiedener Harzsorten und daher ein Vorläufer von Bernstein. Es wird mehrere Millionen Jahre dauern, denn aus dem großen Stück Kopal wird Bernstein, wie wir es zum Beispiel aus Schmuck kennen. Kopal wird auch als Räucherwerk und für hochwertige Farben und Lacke verwendet. Es ist etwas durchsichtig, gelblich bis rötlich und glasig hart.

Es wird mehrere Millionen Jahre dauern, bis er bernsteinfarben wird. Wurde in Hanstholm angeladet.

„Der Klumpen wurde im Skagerrak gefunden, wo ein Fischtrawler ihn im Netz gefangen hat. Er wurde dann im Hafen von Hanstholm angelandet“, schreibt Lauritz.com in einer Pressemitteilung. „Uns standen Mund und Augen offen, als wir den riesigen Klumpen sahen. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Es ist unglaublich schön in seiner eigenen rustikalen, unpolierten Art und riecht dann unverwechselbar, aber köstlich nach Harz. Ich verstehe gut, dass Kopal im Zusammenhang mit verschiedenen Zeremonien verwendet wurde und wird. Der Duft schafft eine besondere Atmosphäre“, sagt Ané Gyldholm, Filialleiter bei Lauritz.com in Aarhus.

Das große Stück Kopal erhält sicherlich mehrere Zuschläge.

Das große Stück jungen Bernsteins stammt vermutlich aus dem Ende der letzten Eiszeit und ist damit ungefähr 20.000 Jahre alt. Dieses zeigen Studien von Geologen des Naturhistorischen Museums in Aarhus, die das Auktionshaus dort hat durchführen lassen.

Am 17. Dezember 2020 wird das große Stück Kopal unter den Hammer kommen. Zum derzeitigen Zeitpunkt beträgt das Höchstgebot 150.000 Kronen (20.160 Euro).

Der Klumpen Kopal hat laut Auktionshaus einen Wert von 300.000 Kronen.

von

Günter Schwarz – 13.12.2020

Foto: Lauritz.com