(Burg) – Am Samstagabend hat die Polizei in Burg vier Tatverdächtige nach der Sprengung eines Zigarettenautomaten festgenommen. Bei ihnen handelte es sich um drei Männer und eine Frau, zum Teil räumten die Beschuldigten die Tat ein.

Kurz nach 23:00 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er im Bereich des Burger Fähranlegers einen lauten Knall und ein davonfahrendes Fahrzeug wahrgenommen hatte. Bei einer Nachschau stellte der Anrufer fest, dass die Flüchtenden offensichtlich einen auf dem Parkplatz des Fähranlegers montierten Zigarettenautomaten gesprengt hatten.

Im Rahmen der Fahndung stoppte die Polizei kurze Zeit später in der Hochdonner Chaussee einen verdächtigen Kombi mit insgesamt vier Insassen, drei Männern und einer Frau. Die Personen im Alter von 23, 26, 30 und 31 Jahren dürften nach derzeitigen Erkenntnissen für die gewaltsame Öffnung des Automaten verantwortlich sein. Bei einem der Tatverdächtigen stellten die Einsatzkräfte einen Böller sicher, in dem Fahrzeug der Festgenommenen entdeckten sie einige Zigarettenschachteln, Feuerwerkskörper und ein mit diversem Kleingeld gefülltes Portemonnaie und stellten die Beweismittel sicher.

In ihren Vernehmungen räumten die Beschuldigten die Tat zum Teil ein. Die aus den Kreisen Steinburg und Rendsburg-Eckernförde Stammenden müssen sich nun wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und wegen des besonders schweren Diebstahls verantworten. Ob die Tatverdächtigen für weitere Taten infrage kommen, bleibt zu prüfen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 14.12.2020 um 12:17 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 14.12.2020

Foto: Archivbild