(Sankt Michaelisdonn) – Am Freitagabend haben sich auf einem Grundstück in Sankt Michaelisdonn mehrere Katzen mit Vergiftungserscheinungen eingefunden. Aufgrund des schlechten Zustandes war das sofortige Töten der Tiere zur Erlösung ihres Leids unausweichlich.

Kurz nach 21:00 Uhr meldete sich eine Bewohnerin der Straße Hinter der Bahn bei der Polizei, nachdem sie sieben sich quälende, offensichtlich vergiftete Katzen auf ihrer Terrasse vorgefunden hatte. Bei Erscheinen einer Streife liefen zwei Tiere davon, die übrigen waren des Laufens nicht mehr fähig.

Die Beamten entschlossen sich, die im Sterben liegenden Katzen von ihrer Qual zu erlösen und erschossen sie. Ein weiteres, bereits verendetes Tier entdeckten sie in der näheren Umgebung. Eine einzelne, noch recht agile Katze nahm die Anruferin bei sich auf, um ihr nach Möglichkeit das Leben zu retten. Zur Entsorgung nahmen die Einsatzkräfte die toten Vierbeiner mit.

Ob die Katzen Opfer vorsätzlich ausgelegter Giftköder oder Opfer von Schädlingsbekämpfungsmitteln geworden sind, ist unklar. Laut der Zeugen soll es in dem Bereich zahlreiche wildlebende Katzen geben.

Hinweise in dieser Sache nimmt die Polizei in Brunsbüttel unter der Telefonnummer 04852 / 60240 entgegen. Hunde- und Katzenhalter sollten insbesondere im Bereich der Straße Hinter der Bahn beim Freilaufenlassen ihrer Vierbeiner vorsichtig sein.

Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe vom 14.12.2020 um 11:06 Uhr

überarbeitet und veröffentlicht von

Günter Schwarz – 14.12.2020

Foto: Archivbild