(Mandø) – Zwei junge Leute kamen gestern nur zur Not in ihrem Auto nach Mandø. „Sie waren zur dümmsten Zeit gefahren“, sagt die Polizei.

Ein junges Paar war am Mittwoch von der Flut in Vester Vedsted im Südwesten Jyllands (Jütlands) überrascht. Das Paar war auf einer Straße in Richtung Mandø vor der Westküste gefahren, die bei Flut überflutet wurde, wurde aber in ihrem Auto gefangen, als das Wasser zu steigen begann.

Bjørn Pedersen, Dienstoffizier der in Syd- og Sønderjyllands Politi (Süd- und Südjütland Polizei), sagt: „Sie waren zum dümmsten Zeitpunkt losgefahren, den Sie konnten. „Wenn Sie auf dieser Straße fahren, müssen Sie die Gezeiten kennen“, sagt er.

Daher mussten sowohl die Polizei als auch die Sydvestjysk (Südwestjütsche) Feuerwehr ein Boot zu Wasser lassen, um das Paar zu retten. „Das Wasser reichte jedoch nur bis über die Räder des Autos und daher wurde niemand verletzt“, sagt Jan Christiansen, Einsatzleiter bei der Feuerwehr und schließt: „Wir sind zu ihnen gefahren, haben sichergestellt, dass es ihnen gut geht, und haben sie zum Krankenwagen gebracht. Sie haben kalte Zehen, aber sonst sind sie in Ordnung.“

Das Auto kann jedoch nur entfernt werden, wenn der Wasserstand wieder sinkt, und durfte daher vorerst stehenbleiben.

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 31.12.2020

Foto: TV SYD