Man sollte es vermeiden, sich im öffentlichen Verkehr direkt gegenüber zu sitzen, nachdem die Abstandsregelungen erhöht wurden. Bus- und Bahnunternehmen müssen sicherstellen, dass Fahrgäste sich nicht direkt gegenüber oder direkt nebeneinander sitzen. Dieses geht aus einer Pressemitteilung des Verkehrsministeriums hervor.

Darüber hinaus sollte die DSB (Danske Statsbaner) so bald wie möglich erneut eine Forderung für ein Sitzplatzticket in Regionalzügen einführen, heißt es. „Glücklicherweise ist die Reiseaktivität bereits sehr gering, und jetzt fordern wir die Transportunternehmen auf, zu verhindern, dass Busse und Züge mehr als halb voll sind“, sagt Verkehrsminister Benny Engelbrecht (Socialdemokraterne).

Er ermutigt die Leute auch, außerhalb der Hauptverkehrszeit zu reisen und das Fahrrad zu nehmen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. „Und wenn Sie sehen, dass bereits viele im Bus oder in der U-Bahn sind, auf die Sie warten, nehmen Sie sich Zeit, um auf die nächste zu warten“, sagt Benny Engelbrecht.

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag erklärte Statsministerin Mette Frederiksen (Socialdemokraterne), dass der Abstand, wie ab Frühjahr 2020 bekannt, erneut von einem auf zwei Meter erhöht wird. Dieses gilt sowohl in Geschäften als auch allgemein im öffentlichen Raum. Die Verschärfung der Abstandsregelung gilt vorläufig bis zum 17. Januar.

Es liegt an den Transportunternehmen selbst, die konkreten Lösungen zu finden. Es wird betont, dass Fahrgäste weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz oder ein Visier tragen müssen, was schon seit dem 22. August in allen öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben ist.

Quelle: TV2 LORRY – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 06.01.2021

Fotos: TV2 LORRY