(Aalborg) – 2020 war ein hartes Jahr für die Tourismusbranche in Nordjylland (Nordjütland), aber vielleicht steht ein Licht für die kommende Saison bevor? Dieses Jahr ist es jedoch schwer vorherzusagen. Deshalb bereiten sich immer mehr Menschen auf eine neue Realität vor – darunter das Hotel Scheelsminde in Aalborg.

2020 war ein hartes Jahr für die Tourismusbranche in Nordjütland. Jetzt sind wir im Jahr 2021 und der Corona-Impfstoff ist da. „Auch wenn Hoffnung vor uns liegt, ist es immer noch sehr ungewiss, ob der Tourismus in diesem Jahr wieder auf ein normales Niveau zurückkehren wird. Und dann ist es für die Tourismusbranche schwierig, sowohl den Frühling als auch den Sommer zu planen. Wir setzen natürlich darauf, alles zu sparen, was wir sparen können. Hoffentlich haben wir einen guten Frühling, zumindest eine gute Sommersaison, und dann hoffen wir, dass Dänemark allmählich geöffnet wird und unsere Freunde aus den Nachbarländern wieder hierher kommen können. Darauf setzen wir. Wir sind bereit“, sagt Tonny Thorup, Direktor der Tourismusorganisation Destination Nord.

Tonny Thorup, Direktor von Destination Nord, hofft auf eine bessere Saison 2021.

Insbesondere hofft er auf Gäste aus dem Ausland. Aber wenn sich die Grenzen nicht öffnen, ist wieder geplant, Touristen aus dem Rest des Landes zu holen. „Wir hoffen, dass wir sowohl dänische als auch ausländische Gäste empfangen können. Aber sonst drängen wir darauf, dass die Dänen wieder nach Nordjylland fahren“, sagt er.

Viele in der Tourismusbranche hatten viel Zeit, um über die kommende Saison nachzudenken. Unter anderem bereiten sie sich jetzt auf eine wirklich neue Saison im Hotel Scheelsminde in Aalborg vor, wo frische Luft und gute Distanz berücksichtigt werden müssen.

„Wir träumen von einem Wellnessbereich im Freien. Sowohl mit Sauna als auch mit Liegestühlen“, sagt Anemette Bühlmann, Inhaberin vom Hotel Scheelsminde in Aalborg und fährt fort: „Und dann haben wir vor, unseren Park mehr ins Spiel zu bringen. Zum Beispiel in Bezug auf Konferenzgäste, damit diese mehr draußen sein können. Wir müssen uns an die neue Realität anpassen, in der wir leben.“

Anemette Bühlmann, Inhaberin von Hotel Scheelsminde, ist optimistisch für die kommende Saison.

Aus diesem Grund haben sie eine Finanzierung beantragt, unter anderem aus dem Transformationspool des Staates, der landesweit eingerichtet wurde, um der Tourismus- und Erlebnisindustrie insbesondere durch die Coronakrise zu helfen. Das Geld, das sie für die coronafreundlichen Projekte ausgeben werden.

„Ich hoffe, dann bekommen wir einen Anteil vom Pool. Es besteht kein Zweifel, es würde zumindest enorm helfen. Wir haben selbst ein wenig aus unseren eigenen Mittel renoviert, aber damit können wir natürlich nicht weitermachen. Uns sind die Eigenmittel wichtig, um in der Coronakrise herumzukommen und uns auf die Zukunft vorzubereiten“, sagt Anemette Bühlmann.

Es ist eine gute Idee, Corona in neue Projekte einzubeziehen“, sagt Tonny Thorup, Direktor von Destination Nord. „Ich habe vollen Respekt vor unserem Geschäft, das zutiefst kreativ ist, wenn es darum geht, neue Geschäftsbereiche zu erschließen“, sagt er.

Quelle: TV NORD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 07.01.2021

Foto: TV NORD