In den drei Grenzkommunen Tønder, Aabenraa und Sønderborg steigt der Infektionsdruck am stärksten an. In Syd- og Sønderjylland (Süd- und Südjütland) gibt es geringfügig mehr Infizierte. Am Mittwoch gab es in der vergangenen Woche 699 Infektionen pro 100.000 Einwohner, während diese Zahl am Donnerstag auf 710 gestiegen ist.

Während der Infektionsdruck in der Kommune Vejle am stärksten gesunken ist, wo in der vergangenen Woche 19 weniger infiziert waren, machen die drei Kommunen mit einer südlichen Grenze zu Deutschland den größten Teil des Anstiegs in der Region aus. In Sønderborg (20), Aabenraa (4) und Tønder (7) treten derzeit leicht zunehmende Infektionen auf.

Unmittelbar südlich der Grenze besteht insbesondere im Landkreis Nordfriesland und in der Stadt Flensburg ein höherer Infektionsdruck als bei den dänischen Nachbarn. Der Infektionsdruck war in Deutschland lange Zeit niedriger, jetzt ist es den dritten Tag in Folge umgekehrt.

Laut dem Statens Serum Institut (SSI) wurden in Dänemark in den letzten 24 Stunden 760 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen gefunden. Die neuen Infektionsfälle wurden unter 114.074 Proben gefunden. In den Krankenhäusern des Landes ist die Zahl der stationären Patienten mit Coronavirus um 21 auf 745 gesunken. Das sind mehr als 200 Patienten weniger als am 4. Januar, als es 964 stationäre Patienten gab.

Von den 745 Krankenhausaufenthalten sind 111 in der Region Syddanmark (Süddänemark) und 98 in der Region M;idtjylland (Mitteljütland) im Krankenhaus. 37 neue Todesfälle wurden unter den mit Corona infizierten Patienten des Landes verzeichnet. Dieses ist der dritthöchste Wert, der bisher an einem Tag verzeichnet wurde.

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 21.01.2021

Fotos: TV SYD