(Flensburg) – Neben der Anforderung eines negativen Tests gibt es in Flensburg auch besondere Einschränkungen in Bezug auf das Tragen von Mund-Nasen-Masken. Ab Montag müssen auch dänische Grenzpendler, die über die Grenze nach Deutschland ziehen, einen negativen Test vorweisen, der nicht älter als eine Woche ist. Das schreibt das „Flensburger Tageblatt“.

Seit zwei Wochen musste man als Grenzpendler einen negativen Test vorweisen, wenn man von Deutschland nach Dänemark kam, aber ab Montag gilt dieses in beide Richtungen. Es handelt sich um eine Vereinbarung zwischen der Stadt Flensburg und dem Gesundheitsministerium in Kiel.

„Sie überprüfen an der Grenze und am Flughafen, und Sie müssen einen negativen Test zeigen, wenn Sie gefragt werden. Ob es dauerhaft oder nach dem Zufallsprinzip geschieht, ist noch nicht zu erkennen“, sagt Flemming Meyer, Vorsitzender der dänischen Minderheit in Sydslesvig (Südschleswig).

Wenn Sie nach Flensburg kommen, müssen Sie jetzt zwischen 06:00 und 24:00 Uhr an mehreren Stellen den Mund-Nasen-Schutz tragen, schreibt „Flensburg Avis“. Die erweiterten Beschränkungen sind eine Folge der britischen Mutation des nach Flensburg gekommenen Covid-19-Virus, teilt die Stadt Flensburg mit.

Zu den Bereichen für die Verwendung von Schutzmasken gehören jetzt auch der Bahnhof in Flensburg, Parkplätze vor Einkaufszentren und mehrere Plätze in der Innenstadt. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und in Fußgängerzonen muss es sich um medizinische Bandagen handeln, schreibt „Flensburg Avis“.

Die Beschränkungen für Schutzmasken gelten vorläufig bis zum 14. Februar dieses Jahres.

Quelle: TV SYD – übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 25.01.2021

Foto: Archivbild