Der Winter traf viele Teile Dänemarks und sorgt für Probleme auf den Straßen. Laut dem DMI (Danmarks Meteorologiske Institut) können Teile des Landes in den kommenden Tagen mit bis zu 30 Zentimeter Neuschnee rechnen. Ebenfalls wird ausdrücklich vor Schneeverwehungen in ländlichen Regionen gewarnt.

Das DMI warnt über Bornholm, Sydsjælland, Møn, Lolland und Falster vor Schneestürmen. In diesen Regionen rechnet man mit 15-30 Zentimeter Schnee und Windgeschwindigkeiten von 10 Meter pro Sekunde, teilt das DMI mit.

Das Kriterium für einen Schneesturm sei erfüllt, sobald innerhalb von sechs Stunden mehr als zehn Zentimeter Schnee fallen und der Wind dabei eine Geschwindigkeit von zehn metern pro Sekunde erreicht.

Mit diesen Bedingungen sei voraussichtlich von Dienstagmorgen bis Mittwochabend im gesamten südöstlichen Teil des Landes zu rechnen.

Die Schneefälle stellen den Verkehr vor Probleme. Insbesondere im südlichen Teil Dänemarks, sagt Lisbeth Nedergaard (Pressesprecherin bei FALCK)

Schon am Montagmorgen musste der Rettungsdienst FALCK rund 300 Einsätze fahren. Dies sei viel, wenn man bedenkt, dass viele Menschen zuhause arbeiten.

Bei den meisten Einsätzen handelte es sich um Fahrzeuge die stecken geblieben waren und solche, die nicht wieder ansprangen.

Die Sprecherin von FALCK betont den Ernst der Lage und bittet die Leute auf Warnungen in den Verkehrsmeldungen zu hören und wenn möglich, zuhause zu bleiben, sagt sie.

Die Straßenverwaltung ist mit mehr Personal in den Räumdienst gegangen, heißt es aus dem Verkehrszentrum der Straßenverwaltung.

In Sønderjylland am Sønderjyske Motorvej und in Sjælland am Sydmotorvejen ist es zu mehreren Unfällen gekommen. Da in diesem Bereich auch größere Fahrzeuge ins Schlingern geraten sind, sollten die Strecken vorerst nicht befahren werden.

Die Straßenverwaltung warnt insbesondere vor offenen Strecken, auf denen auch Räumfahrzeuge unterwegs sind. Durch eingeschränkte Sicht kann es schnell zu Auffahrunfällen kommen.

In mehreren Orten warnt auch die Polizei vor Schneeverwehungen und teilweise Streckensperrungen.

Am Ende der Woche wird sich die Situation voraussichtlich schon etwas entspannen, meint das DMI.

Kommen Sie bis dahin unfallfrei und gesund durch die weiße Pracht.