Zu der letzten Konferenz von Bund und Länder hat die Kanzlerin eine Erklärung zur Verlängerung des Lockdowns abgegeben, die heute Morgen im Bundestag in einer Aussprache zur Erklärung von allen Fraktionen meist hart kritisiert wurde. Lediglich der Sprecher der SPD hielt sich in der Regierungskritik weitestgehend zurück.

Im Wesentlichen kritisierten Vorsitzende der FDP, Linken, Grünen und AfD, dass die „großspurig“ ankekündigten Wirtschaftshilfen ausblieben. Ferner sei im Hinblick auf zig-tausende vernichtete Existenzen, der versemmelte Impfstart und das Sterben in Heimen die Behauptung der Kanzlerin, es sei „kaum etwas schief gegangen“ ein Schlag ins Gesicht der Wähler. Eine mangelnde Perspektive war ebenso ein Kritikpunkt, wie die Tatsache, dass Medienvertreter den Ausgang der Konferenz im Internet verbreiten konnten, bevor die Konferenz überhaupt begonnen habe.