Am Montag teilte das dänische Justizministerium mit, dass sich die rund 12.000 aus Deutschland kommenden Grenzpendler ab Mittwoch, den 17. Februar auf neue Herausforderungen einstellen müssen. Statt der bisherigen sieben Tage dürfe der neu vorzuzeigende negative Test auf CoVid-19 nur noch drei Tage alt sein

Das Justizministerium begründete diese Verschärfung mit der Tatsache, dass wir uns in einer „schwierigen Situation“ befänden, in der es unerlässlich sei, die Verbreitung neuer, ansteckender Virusmutationen aus dem Ausland zu begrenzen. Immer neue Mutationen würden die Bestrebungen einer schrittweisen Wiederherstellung gesellschaftlicher Normalität massiv gefährden, betont das Justizministerium.

Justizminister Nick Hækkerup räumt ein, dass er verstünde, dass dies für die im Grenzland lebenden zu Irritationen und Unmut führen könne. Man könne jedoch nicht riskieren, dass die bisherigen Bemühungen, das Virus unter Kontrolle zu bringen, gefährdet werden. Trotz der verschärften Maßnahmen können die Grenzpendler sich jedoch auch weiterhin darauf verlassen, dass ein Überschreiten der Grenze auch weiterhin möglich bleibt.

Die neue Einreiseregel gälte auch für Selbsständige, die Waren und Dienstleistungen in Dänemark anbieten möchten, sowie für Menschen, die Angehörige in Dänemark besuchen möchten.