(Randers) – Motorbootbesitzer befürchten, dass die riesigen Felsen ihre Boote beschädigen werden. Die Angler glauben, dass die Steine ihnen mehr Fisch liefern können.

Tage Pedersen vom Randers Motorboat Club von 1933 hat keinen Zweifel, riesige Steine in der Gudenå sind eine verrückte Idee. „Es sind nur Felsbrocken“, sagt er zu TV2 ØSTJYLLAND. und er fährt fort: „Im schlimmsten Fall können sie Löcher in die Schiffe schlagen, so dass die Menschen hinuntergehen und Leben und Gesundheit aufs Spiel setzen.

Tage Pedersen ist der Ansicht, dass Angler besser angeln oder „Put-and-Take“ wählen müssen, wenn sie mehr Fische fangen möchten.

Eine Mehrheit der Politiker im Technologie- und Umweltausschuss der Kommune Randers will in die Gudenå vor Langå große Steine für Fische und Angler ausbringen. „Wenn es für Fischer ist, gibt es viele Möglichkeiten zum ,Put-and-Take‘, wenn es einfach sein soll“, glaubt Tage Pedersen.

Die ausgebrachten Brocken, wie sie genannt werden, sollen als Wohnsitz speziell für Forellen und Lachse dienen. Der Vorschlag wird von Peter Fosgerau von der Langå Sportsfiskerforening unterstützt.

Peter Fosgerau von der Langå Sportfiskerforening.v

„Es geht darum, ein paar Bestände für den Fisch zu bekommen, damit wir wissen, dass es dort im Frühjahr oder Herbst wahrscheinlich einen großen Lachs geben kann“, erklärt er TV2 ØSTJYLLAND. Wenn es genehmigt wird, werden die Angler freiwillig einen finanziellen Beitrag leisten und die Kommune 100-120.000 Kronen (13.450 – 16.140 Euo).

Es werden auch Schilder ausgebracht, um die Leute in Booten davor zu warnen, wo sich die Steine befinden. Tage Pedersen gibt jedoch nicht viel darauf. Er glaubt, dass sich die Steine ​​bewegen können.

„Woher weißt du, dass sich die Steine ​​nicht bewegen?“ fragt Peter Fosgerau. „Vor einigen Jahren wurden vor Ulstrup einige Steine ausgelegt, die sich nicht bewegt haben“, sagt Peter Fosgerau vom Sportfischerverband.

Tage Pedersen vom Motorbootclub glaubt, dass es genug Fische gibt und dass die Angler nur besser angeln müssen. Beide Parteien hoffen, dass sie trotz ihrer Differenzen gemeinsam eine friedliche und einvernehmliche Lösung finden können.

Der Vorschlag für die versteckten Steine wurde nun im Rat der Kommune für acht Wochen zur Beratung gegeben. Und die Angler, Bootsbesitzer und die Kommune treffen sich bereits am Montag, um die Angelegenheit zu besprechen.

Quelle: TV2 ØSTJYLLAND– übersetzt und bearbeitet von

Günter Schwarz – 27.02.2021

Foto2: TV2 ØSTJYLLAND